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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Kriminalität: Polizei rätselt über Messerattacke in Zug

01.06.2018

Flensburg Die Staatsanwaltschaft vermutet hinter der Messerattacke eines Afrikaners in einem Intercity-Zug in Flensburg weder einen terroristischen noch einen sonstigen politischen Hintergrund. „Es gibt überhaupt keine Hinweise darauf“, sagte Flensburgs Leitende Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt am Donnerstag.

Der 24 Jahre alte Messerstecher war am Mittwochabend von einer Polizistin mit ihrer Dienstwaffe erschossen worden. Zuvor soll er sie und einen 35 Jahre alten Mitreisenden aus Köln nach einem Streit angegriffen und schwer verletzt haben. Lebensgefahr bestand nicht.

Der getötete Angreifer stammte aus Eritrea. Er wohnte in Nordrhein-Westfalen und soll eine befristete Aufenthaltserlaubnis für Deutschland gehabt haben.

Am Mittwochabend gegen 19 Uhr fuhr der IC 2406 von Köln nach Flensburg in den Zielbahnhof ein. Zu diesem Zeitpunkt muss das Streitgespräch zwischen dem 24-Jährigen und dem 35-Jährigen bereits eskaliert sein. Die Polizistin aus Bremen, die nicht dienstlich, aber in Uniform an Bord des Zuges war, griff ein und wurde selbst verletzt. Die 22-Jährige erschoss den Täter.

Der Flensburger Bahnhof wurde am Mittwochabend geräumt. Auch die Zufahrtsstraßen waren vorübergehend gesperrt, der Zugverkehr nach Flensburg wurde für einige Zeit unterbrochen. Am frühen Donnerstagmorgen war am Flensburger Bahnhof von den Vorfällen des Vorabends fast nichts mehr zu sehen.

Wieso es zu dem Angriff auf den 35-Jährigen kam und der Streit derart eskalierte, dass sich eine junge Polizistin offensichtlich genötigt sah, die Dienstwaffe zu zücken und zu schießen, war am Donnerstag weiter offen.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach den Verletzten sein Mitgefühl und Genesungswünsche aus. „Ich bin erleichtert, dass durch das beherzte Eingreifen der Bremer Beamtin mutmaßlich Schlimmeres verhindert werden konnte. Ihr danke ich ganz besonders für ihren Mut“, sagte er.

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