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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Ursachenforschung läuft auf Hochtouren

07.08.2018

Flims Nach dem Absturz des Oldtimer-Flugzeuges „Tante Ju“ in der Schweiz laufen die Ermittlungen der Unfallforscher auf Hochtouren. Warum die Maschine mit 20 Menschen an Bord am Samstag auf einem Fels in den Bergen des Kantons Graubünden zerschellte, war bis Montag nicht annähernd geklärt. Die 79 Jahre alte Maschine vom Typ Junkers Ju-52 war seit der Ausmusterung aus der Luftwaffe Anfang der 80er Jahre ohne Unfall bei touristischen Alpenflügen im Einsatz.

„Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich noch mindestens zwei Tage andauern“, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Was technisch der Auslöser für das Unglück war, ermitteln Flugexperten der Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST).

Die Piloten hatten keinen Notruf abgesetzt und die Maschine war praktisch senkrecht und mit hoher Geschwindigkeit abgestürzt.

Der Militär- und Zivilluftfahrtexperte Hansjörg Egger spekulierte über einen Strömungsabriss. „Ein Strömungsabriss kann eintreten, wenn die Geschwindigkeit zu tief ist – etwa nach einer scharfen Kurve“, sagte er der Zeitung „Blick“. Bei einem Strömungsabriss haben Flugzeuge nicht mehr genügend Auf- oder Vortrieb.

Die Ermittler haben keinerlei technische Informationen, die bei der Ursachenforschung helfen könnten. So alte Flugzeuge haben keine Blackboxen an Bord, die Gespräche im Cockpit und technische Daten wie Flughöhe, Geschwindigkeit und mögliche Geräteausfälle dokumentieren und bei Abstürzen in der Regel intakt bleiben. Deshalb müssen die Schweizer sich auf eine Analyse der Trümmerteile verlassen, die auf mehr als 2500 Metern Höhe geborgen werden.

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