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NWZonline.de Nachrichten Panorama

WETTER: Flüsse treten über die Ufer

25.06.2009

WIEN /ROSENHEIM Nach mehr als 48-stündigen Regenfällen hat sich die Lage in den Hochwasser-Gebieten Österreichs am Mittwoch zugespitzt. Die Donau und zahlreiche andere Flüsse traten an mehreren Stellen über die Ufer. Auch in Wien kam es am Nachmittag zu ersten Überschwemmungen durch die Donau. Wegen des Einbruchs von Feuchtigkeit musste das Kunstdepot des Albertina-Museums in der Wiener Innenstadt mit schätzungsweise rund 950 000 Werken vorsichtshalber evakuiert werden.

Nach Angaben des Automobilclubs ÖAMTC waren am Morgen etwa 50 Straßen in der Alpenrepublik unpassierbar und mussten gesperrt werden. Für den Fall größerer Überflutungen hat das österreichische Bundesheer 10 000 Soldaten in Alarmbereitschaft versetzt.

Inzwischen werden erste Todesopfer befürchtet. Nach Angaben der Polizei stürzte am Dienstagnachmittag ein Geländewagen bei Graz in die Hochwasser führende Mur. Obwohl die Polizei sofort eine intensive Suchaktion einleitete, konnten weder das Fahrzeug noch mögliche Insassen gefunden werden.

Wetterbeobachter ermittelten riesige Regenmengen – 164 Liter pro Quadratmeter etwa in St. Pölten. Statistisch fallen solche Mengen etwa alle 50 Jahre. Die größte Niederschlagsmenge wurde in Lunz am See mit 207 Litern gemessen.

Meteorologen sagen, dass der Regen bis Donnerstag langsam nachlässt. „Der Höhepunkt ist zweifellos überschritten“, sagte Peter Sabo vom Wetterdienst. In Süddeutschland führte der Dauerregen besonders in Oberbayern zu Überflutungen von Äckern und kleineren Straßen. Die höchste Niederschlagsmenge meldete der Wetterdienst Meteomedia von der Winkelmoos-Alm mit über 138 Litern innerhalb von 48 Stunden.

Mehr Bilder: www.NWZonline.de/fotos-panorama

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