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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Geocacher feiern auch im Ausland „Dönerstag“

17.04.2014
NWZonline.de NWZonline 2015-07-23T10:44:32Z 280 158

Skurriler Osterbrauch:
Geocacher feiern auch im Ausland „Dönerstag“

Braunschweig Einen eher skurrilen Osterbrauch pflegen seit einigen Jahren deutsche Geocacher. Traditionell zum Gründonnerstag treffen sich die modernen Schatzsucher in jeder größeren Stadt in Schnellimbissen zum „Dönerstag“. Das erste Treffen im Jahr 2007 sei eine Erfindung aus Berlin gewesen, sagt die Geocacherin Manuela Steinberg. Sie organisiert den „Dönerstag“ zum achten Mal in Braunschweig. „Nach wie vor ist der Tag als scherzhafte Einstimmung auf das Osterfest gedacht.“

Inzwischen gebe es in manchen Städten Veranstaltungen zu denen mehr als 500 Personen an eine Dönerbude kommen, sagt Steinberg. Während die christlichen Kirchen am Gründonnerstag an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern vor seinem Tod erinnern, habe der gemeinsame Dönerverzehr allerdings keine tiefere Bedeutung. „Da ist jeder Geocacher willkommen, egal welchen Alters, welcher Religion oder Hautfarbe“, sagt Steinberg.

Der Dönerstag finde unter den Geocachern jährlich immer mehr Teilnehmer und Nachahmer. Er sei inzwischen sogar ein echter Exportschlager „Made in Germany“, sagt Steinberg. So gebe es seit einiger Zeit auch Dönerstage auf Mallorca und im europäischen Ausland. „Im Jahr 2012 haben erstmals Geocacher in Seattle in den USA das ,Berlin Döner Kebab Lunch‘ am Gründonnerstag gefeiert.“

Beim Geocaching werden in freier Natur mit Hilfe von Satellitentechnik versteckte Behälter gesucht. Geocacher verstecken beispielsweise Tupperdosen mit einem Logbuch und veröffentlichen das Versteck in Form von Koordinaten im Internet. Andere Geocacher können sich dann mit einem GPS-Gerät auf die Suche begeben. Bei einem Fund wird der Besuch im Logbuch vermerkt und der Cache wieder in sein Versteck zurückgelegt.