• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Panorama

Schicksal: Glaube hilft Eltern des getöteten Mirco

18.04.2011

HAMBURG Die Eltern des ermordeten Mirco aus Grefrath wollen anderen Opferfamilien helfen und einen Verein gründen. „Es sind Ideen da: Wie kann ich Menschen helfen, die Ähnliches erlebt haben, und wie kann ich sie durch Gespräche und Austausch auffangen?“, erläuterten Sandra und Reinhard Schlitter in der ARD-Sendung „Beckmann“, die an diesem Montag um 22.45 Uhr ausgestrahlt wird.

Der zehnjährige Mirco war Anfang September nicht nach Hause gekommen. Fünf Monate später wurde ein 45-Jähriger festgenommen, der den Missbrauch und die Tötung des Jungen gestand und die Ermittler zur Leiche führte.

Ein Problem seien Schuldzuweisungen, sagten Mircos Eltern bei „Beckmann“. „Daran gehen ganz oft Ehen kaputt.“ Oft würden die anderen Kinder vernachlässigt, weil sie wegen des vermissten oder verlorenen Kindes „beiseite gerückt sind“.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Nach Mircos Tod hätten sie und ihre drei weiteren Kinder keine spezielle psychologische Betreuung gesucht. „Durch unseren Familienzusammenhalt sind wir sehr eng miteinander. Und ich denke, das spüren auch unsere Kinder.“ Die Familie finde Kraft und Mut im starken Glauben an Gott, sagte Sandra Schlitter. „Das Leben geht weiter. Ich möchte mich nicht verschanzen, das wäre nicht ich.“

Reinhard Schlitter erläuterte: „Wir haben bei uns zu Hause jeden Abend ein Treffen gehabt und gesagt: Wir reden miteinander, wir lesen zusammen in der Bibel und haben eine intensive Gebetszeit. Wo jeder ausdrücken konnte, ... was in einem vorgeht.“ Es seien die Familienmitglieder gewesen, bei denen man Kraft habe schöpfen können.

Jetzt bemühe sich die Familie um eine Rückkehr zur Normalität. „Unsere große Tochter hat gefragt: Mama, darf ich jetzt noch lachen?“, sagte Mircos Mutter bei der Aufzeichnung der Talkshow. Sie habe sie ermutigt: „Wenn es dir gut geht zu dem Zeitpunkt, dann hab’ deinen Spaß.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.