GREIFSWALD/HAGEN - Deutsche Forscher haben nach eigenen Angaben die Ursache für die häufigste tödliche Komplikation bei Bluttransfusionen gefunden. Mediziner der Universität Greifswald und des DRK-Blutspendedienstes in Hagen (Nordrhein-Westfalen) haben ein neues Blutgruppenprotein auf weißen Blutkörperchen entdeckt. An dieses Protein im Körper des Patienten können sich nach einer Transfusion Antikörper aus dem Blut des Spenders binden, wie der Greifswalder Professor für Transfusionsmedizin, Andreas Greinacher, am Montag sagte. Die weißen Blutkörperchen können dadurch verklumpen und die Blutgefäße der Lunge verstopfen.