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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Razzia: Großbordell droht Schließung

15.04.2016

Berlin Nach der Razzia im Berliner Großbordell „Artemis“ strebt das Gewerbeamt des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf eine Schließung des Etablissements an. Auf die Schnelle seien die nötigen Verfahren allerdings nicht durchzusetzen, sagte Bezirksstadtrat Marc Schulte (SPD) am Donnerstag. Die Gaststättenkonzession solle widerrufen, der Herbergsbetrieb untersagt werden. Auch Stellungnahmen der Betreiber müssten dafür eingeholt werden, so Schulte. Wie lange die Verfahren dauern werden, sei noch offen. Donnerstag war das Bordell wieder geöffnet.

Die beiden Betreiber sitzen seit der Razzia am Mittwochabend in Untersuchungshaft. Sie sollen unter anderem Sozialabgaben in Höhe von 17,5 Millionen Euro hinterzogen und Steuerdelikte begangen haben. Auch der Verdacht des Menschenhandels steht im Raum. Vier ebenfalls verhaftete Frauen werden der Beihilfe beschuldigt. 900 Beamte waren im Einsatz. Sie verhörten knapp 100 Prostituierte, aber auch Freier.

Nach Erkenntnissen von Staatsanwaltschaft und Polizei steht das Bordell in direktem Zusammenhang mit organisierter Kriminalität. Es gebe auch direkte Verbindungen zwischen dem Bordell und der kriminellen Rockerbande Hells Angels. Prostituierte hätten für Mitglieder der Hells Angels gearbeitet. Diese Kontakte seien „sicher nicht gewaltfrei“ abgelaufen.

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