Los Angeles - Es hätte die Show von Rihanna (Bild: dpa) werden können, doch am Ende heimsten die fünf Jungs von One Direction die meisten Preise ein. Bei der Verleihung der „MTV Video Music Awards“ in Los Angeles in der Nacht zum Freitag stellte die britisch-irische Gruppe erprobte Interpreten wie Justin Bieber, Katy Perry und Beyoncé in den Schatten.
Sängerin Rihanna und der kanadische Rapper Drake, die mit je fünf Nominierungen als Favoriten ins Rennen um die Musikvideo-Preise gezogen waren, mussten sich mit je einer Trophäe zufriedengeben. Rihanna konnte sich allerdings mit dem Spitzenpreis trösten: „We Found Love“ stach in der Sparte „Video des Jahres“ die Mitstreiter aus.
One Direction sahnten mit „What Makes You Beautiful“ gleich drei Preise ab – für das beste Popvideo, als beste neue Künstler und für das im Internet von Fans meistverbreitete Lied. Bei jedem Marsch der Nachwuchsstars auf die Bühne tobte der Saal.
Zwei „Mondmänner“, wie die Preis-Statuen in Form von kleinen Astronauten genannt werden, gingen an Rihannas Ex Chris Brown. Auch M.I.A. hatte doppelten Erfolg. Weitere Trophäen erhielten Nicki Minaj, Katy Perry und die Band Coldplay.
Spektakuläre Szenen gab es bei der 29. Verleihung der Preise nicht. Keine Lady Gaga in schrillen Kostümen wie vor zwei Jahren, als die Sängerin einen Fummel aus echten Fleischfetzen trug und auch noch acht Trophäen einsteckte. Im vergangenen Jahr hatte Katy Perry drei Preise gewonnen, darunter für das „Video des Jahres“.
