HAMBURG - Markus Lanz hat seine Bereitschaft signalisiert, Nachfolger von Thomas Gottschalk bei „Wetten, dass..?“ zu werden. Das Magazin „Stern“ zitiert den 42-Jährigen so: „Wenn man es nicht täte, würde man wahrscheinlich auf ewig mit der unbeantworteten Frage herumlaufen: Wie wäre dein Leben weitergegangen?“ Das möchte Lanz nicht: „Nichts ist schlimmer“, sagte er, „als auf eine große Frage des eigenen Lebens keine Antwort geben zu können.“
Dass er für die ZDF-Verantwortlichen an dritter Stelle der möglichen Gottschalk-Nachfolger steht, findet Lanz nach eigenen Worten richtig. Auf die Frage „Ist es schmerzhaft, nur die dritte Wahl zu sein – nach Hape Kerkeling, nach Jörg Pilawa?“ antwortete er: „Nur wenn du dermaßen von deiner eigenen Bedeutsamkeit überzeugt bist, dass es dich wurmt, nicht als Erster gefragt worden zu sein. Nee, nee, ich finde die Reihenfolge genau richtig.“
Mitte Februar gab es Gerüchte, dass das ZDF mit Lanz verhandele. Der Sender hat das bisher nicht bestätigt. Sprecher Peter Gruhne ließ sich nur entlocken, dass die Hallen für „Wetten, dass..?“ schon gebucht seien. Die Show soll im Herbst mit neuem Konzept starten. Bisher hat das ZDF sie selbst hergestellt. An jeder Show arbeiteten 250 Kräfte mit. Ob der Mainzer Sender die Produktion aus der Hand gibt, ist wohl Gegenstand der Verhandlungen mit Lanz. Dieser erstellt seine Talkshow mit der eigenen Firma Mhoch2TV.
Medienberichten zufolge will Thomas Bellut das Ergebnis der Verhandlungen kurz nach seinem Amtsantritt als ZDF-Intendant am 15. März verkünden. Am 16. März feiert Markus Lanz seinen 43. Geburtstag und vielleicht schon seinen Aufstieg in die erste Reihe der Showmoderatoren.
Es heißt, Lanz wolle „Wetten, dass..?“ gern alleine präsentieren. „Stern.de“ will erfahren haben, dass das ZDF ihm Nazan Eckes an die Seite stellen möchte.
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