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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Chauffeur kritisiert Kohl-Witwe

02.01.2020

Hamburg Der frühere Fahrer des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl, Eckhard Seeber, hat Kohls Witwe Maike Kohl-Richter scharf
kritisiert. Sie sei es gewesen, sagt Seeber im Interview mit dem Hamburger Magazin „Stern“, die Kohl nach dessen Sturz im Jahr 2008 von Weggefährten wie ihm abgeschirmt habe. „Für mich bleibt es unvorstellbar, dass er das wollte“, sagt Seeber in der am Donnerstag erscheinenden neuen Ausgabe. „Er hat immer gesagt: ,Der Ecki ist meine Lebensversicherung.’ Und: ,Wir bleiben zusammen, solange Gott es will.’“

Seeber habe lange damit gehadert, dass der Kontakt zum Altkanzler derart plötzlich abbrach. „Das war ein Schock. Ich habe lange unter Schlaflosigkeit gelitten, war gereizt, wenn mich jemand nur darauf ansprach“, sagt Seeber. Verantwortlich dafür macht er Kohls Witwe. „So wie sie geht man mit Menschen nicht um“, sagt er. „Selbst als Kohl vor über zwei Jahren starb, aufgebahrt im Haus lag, ließ sie mich nicht zu ihm. Ich durfte mich nicht verabschieden. Zur Beerdigung wurde ich nicht eingeladen.“ Heute könne er wenigstens dessen Grab besuchen, so Seeber. „Das kann mir keiner verbieten.“

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