• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Panorama

Flughafen ist wieder am Netz

05.06.2018

Hamburg Nach fast eintägigem Stillstand kehrt der Hamburger Flughafen wieder zu einem normalen Flugbetrieb zurück – und findet die Ursache für den Kurzschluss in der Stromversorgung. Er hatte den Airport am Sonntag seit dem Vormittag lahm gelegt und für Tausende Passagiere den Start zum Reiseziel vereitelt.

„Grund für den Stromausfall ist eine schadhafte Isolierung an einem Kupferkabel“, teilte der Flughafen am Montag mit. Dieser Schaden habe zu einem heftigen Kurzschluss geführt, der zahlreiche benachbarte Kabel einbezogen habe.

Etwa 30 000 Passagiere waren am Sonntag von Flugausfällen betroffen. „Das war eine Ausnahmesituation für die Fluggäste, Fluggesellschaften und für den Flughafen“, sagte Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler.

Der Kurzschluss entstand seinen Angaben zufolge in der Stromversorgung des Blockheizkraftwerks des Flughafens. „Er traf mitten ins Herz“, formulierte es Eggenschwiler. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) schreibe zwei unabhängig voneinander betriebene Stromsysteme für die Flugbetriebsflächen vor. Dies sei nach dem Kurzschluss nicht mehr gegeben gewesen. 42 Kabel auf 540 Metern Länge seien ausgetauscht worden, sagte Eggenschwiler. Anschließend habe das Blockheizkraftwerk von 3 Uhr an am Montagmorgen wieder stabil zur Verfügung gestanden.

Danach kehrte der Flughafen allmählich zu einem normaleren Flugbetrieb zurück. Jedoch waren von den jeweils 214 geplanten Starts und Abflügen mindestens 12 Landungen und 23 Starts von den Fluggesellschaften gestrichen worden. So sei der Flugverkehr am Montag zwar noch durcheinander gewesen, das sollte sich nach Angaben einer Sprecherin aber spürbar normalisieren. „Gestartet, rollt, gelandet“ – diese Anzeigen tauchten im Tagesverlauf mit immer weniger Lücken auf den Abflug- und Ankunftsseiten des Flughafens im Internet auf.

Mit erneut langen Schlangen vor den Check-In-Schaltern war der Flughafen in den Tag gestartet. Weil manche Flugzeuge mit ihren Crews wegen des Landeverbots des Vortags folglich am Montag nicht am Platze waren, fielen Flüge aus oder verspäteten sich. 70 Minuten später als vorgesehen hob die schleswig-holsteinische Regierung gen Brüssel ab.

Wer am Sonntag nicht vom Flughafen wegkam oder wollte, für den waren vom Deutschen Roten Kreuz Feldbetten im stillgelegten Terminal „Tango“ aufgestellt worden. Knapp 180 Passagiere machten nach DRK-Angaben davon Gebrauch.

Der Hamburger Airport ist mit jährlich mehr als 17 Millionen Passagieren nach Angaben des Flughafenbetreibers der fünftgrößte in Deutschland.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.