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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Natur: Sieben Anzeichen, dass Frühling ist

14.03.2020

Hannover Wie war der Januar? Fünf Grad und Regen. Und der März? Ist bislang auch nicht viel anders. Niedersachsen ist nicht so das Jahreszeitenland, Übergangskleidung hat im Norden das ganze Jahr Saison. Und doch geht auch der diesjährige Winter, der kein Winter war, zu Ende. Im Harz schmelzen die Schneereste. Sieben untrügliche Zeichen, dass endlich der Frühling kommt.

Es werde Licht!

Zu spüren war es schon Anfang Februar, die dunkelste Jahreszeit ist vorbei.

Am 20. März sind Tag und Nacht genau gleich lang, und ab dann spielt der Norden den Vorteil seiner Lage voll aus. Die Tage werden schneller lang als im Süden, bis Hannover zu Mittsommer eine ganze Dreiviertelstunde mehr Licht hat als München.

Neue Speisekarte

Noch ziehen die letzten Grünkohlfahrer mit Bollerwagen zu den Ausflugslokalen. Der deftige Kohl mit Wurst und Fleisch ist klassische norddeutsche Winterkost. Bis Ende März dauere bei ihr die Grünkohlsaison, sagt Galyna Bielefeld vom Landhaus Kuhsiel in Bremen. „Ab April geht es mit Spargel los.“ Steht eine zeitlang beides auf der Speisekarte? „Nein, auf keinen Fall!“ Der erste Spargel in Niedersachsen ist gestochen, auch wenn die Saison offiziell erst am 8. April kurz vor Ostern beginnt.

Es blüht

Schneeglöckchen und Krokusse sind bereits verblüht, Weißdorn und Osterglocken blühen, nun kommen die Forsythien. Im Norden sind die blühenden Obstbäume im Alten Land an der Elbe eine Hauptattraktion. Das Obstbaumzen-trum Jork rechne bei den milden Temperaturen mit einer frühen Blüte, sagt Experte Matthias Görgens. Demnach könnte es schon Ende März mit der Pflaume losgehen, bevor Birne und Kirsche folgen. Auch die Apfelblüte dürfte in diesem Jahr vor ihrem langjährigen Mittelwert 1. Mai beginnen.

Süße Tierkinder

„Wir sind mittendrin in der Lammzeit“, sagt Zuchtleiter Klaus Gerdes vom Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems. Schon in diesen Wochen kommen die Mutterschafe mit ihren Einlingen oder Zwillingen auf die Weide. Und was in den Alpen der Almauftrieb mit geschmückten Kühen ist, ist in Niedersachsen der Deichauftrieb der Schafe. Noch seien die Deiche zu nass, aber im April oder Mai werde es so weit sein, sagt Gerdes. Auch Kälber und Fohlen werden geboren. Und im Juni und Juli, wenn schon Sommer ist, werfen die Seehunde an der Nordsee ihre Jungen.

Freizeitparks öffnen

Einstweilen zwingen geschlossene Schulen und Kitas wegen des grassierenden Coronavirus Kinder zur Stubenhockerei. Doch irgendwann können die Familien auch wieder die niedersächsischen Freizeitparks ansteuern, die ihre neue Saison beginnen. Der Dinopark Münchehagen soll schon an diesem Samstag öffnen, der Weltvogelpark in Walsrode eine Woche später. Im Heidepark Soltau soll die Saison am 28. März beginnen, ebenso im Serengeti-Park in Hodenhagen und im Magic Park Verden. Parks und Zoos, die nicht geschlossen hatten, gehen zu längeren Sommeröffnungszeiten über.

Es wird laut

Noch fahren nur die ganz wetterharten Motorradfahrer, aber die anderen putzen in den Garagen schon ihre schweren Kisten in der Vorfreude auf die ersten Ausfahrten. Kfz-Zulassungsstellen wie die in Göttingen rechnen damit, dass Mitte bis Ende März der Ansturm auf die Saisonkennzeichen beginnt.

Wieder auf Inseln

Im Winter führen die Inseln vor der niedersächsischen Küste ein abgeschiedenes Leben. Die Fähren fahren selten. Doch ab dem 27. März wird Borkum als größte ostfriesische Insel wieder häufiger angesteuert, auch nach Wangerooge und Langeoog wird der Fahrplan dichter. Selbst die Hochseeinsel Helgoland, die nicht zu Niedersachsen, sondern zu Schleswig-Holstein gehört, wird wieder leichter erreichbar. Neben den täglichen Schiffsabfahrten rund ums Jahr ab Cuxhaven soll ab dem 20. März auch wieder der schnelle Katamaran „Halunder Jet“ aus Hamburg dazukommen. Ab Bremerhaven fährt am 21. Mai der erste Dampfer über die Nordsee nach Helgoland.

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