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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Verkehr im Norden lahmgelegt

11.02.2020

Hannover Orkanartige Böen, Sturm, Regen, Hagel – alles hatte „Sabine“ im Gepäck. Der heftige Wintersturm richtete aber nach einer ersten Bilanz in Niedersachsen weniger Schäden als befürchtet an.

Küste und Inseln

Auf Wangerooge riss das aufgepeitschte Meer ein riesiges Stück Strand mit. Nach Angaben des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz werden nach der leichten Sturmflut am Montagmittag noch vier weitere bis Mittwoch erwartet. Danach werde man den Schaden begutachten, so ein Sprecher. Auch die Häfen bereiteten sich auf leichte Überflutungen der Hafenanlagen vor.

Zugverkehr

Der Bahnverkehr lief am Montag im Regionalverkehr langsam wieder an. „Das sieht alles relativ gut aus“, so eine Bahnsprecherin mit Blick auf den Norden. Am Sonntagabend ging dagegen nichts mehr. Die Bahn hatte am Hauptbahnhof Hannover Übernachtungszüge bereitgestellt.

Autobahnen

Wegen Sturmschäden gesperrt war in der Nacht zu Montag und am Morgen die zentrale Nord-Süd-Verbindung, die Autobahn 7, zwischen Hildesheim und dem Dreieck Salzgitter. Mithilfe von Kettensägen entfernten Straßenmeister einige umgestürzte Bäume. Die A 1 und A 39 mussten zur Räumung kurzfristig gesperrt werden.

Flughäfen

Rund ein Drittel der Flüge wurde am Flughafen Hannover gestrichen. Wahrscheinlich ab diesem Dienstag werde wieder der normale Flugplan gelten, hieß es. In Bremen wurden am Sonntag zehn abgehende und 14 ankommende Flüge gestrichen; am Montag waren es sechs ankommende und acht abgehende Flüge.

Schulausfälle

In vielen niedersächsischen Landkreisen sowie in Bremen und Bremerhaven blieben die allgemeinen und berufsbildenden Schulen am Montag wegen „Sabine“ geschlossen.

Rest Deutschlands

Auch in den anderen Bundesländern waren die Auswirkungen von „Sabine“ zu spüren. Allein im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen führte „Sabine“ zu mehr als 7100 Einsätzen und 13 Verletzten, wie das Landesinnenministerium mitteilte. Auch aus den anderen Bundesländern wurden Verletzte gemeldet. In Frankfurt knickte ein Baukran ab, sein Ausleger krachte in das Dach des Doms. In Bayern waren Zehntausende Menschen über Stunden ohne Strom – etwa weil Bäume Leitungen beschädigt hatten.

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