Heede/Langeln - Beim Versuch, ein totgefahrenes Reh von der Straße zu räumen, sind am Sonntagabend im Kreis Pinneberg drei Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Bad Segeberg hatte ein Autofahrer einen Wildunfall auf einer Landesstraße abgesichert. Der 56-Jährige wollte mit zwei Männern und einer Frau das tote Tier von der Fahrbahn zerren, als plötzlich ein 78-Jähriger in die Gruppe fuhr. Dieser wollte das mit Warnblinker und eingeschaltetem Licht auf der Fahrbahn stehende Auto rechts über den Seitenstreifen passieren. Dabei touchierte er nicht nur den Wagen, sondern erfasste dahinter auch zwei Männer und eine Frau. Der 56-Jährige sowie ein 41-Jähriger und die 43 Jahre alte Frau wurden bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt.