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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Fernsehen: „Heimkehr“ über Umwege

10.09.2011

KöLN Sieben Jahre, so hat er schon gelästert, habe er die Investoren des Medienkonzerns Pro7/Sat.1 Media AG geschont. In der Zeit sei er von der ARD bezahlt und gesendet worden, aber im Grunde sei er doch immer Sat.1 treu geblieben. Jetzt ist er zurück. Harald Schmidt, Deutschlands wichtigster TV-Humorist, hat wieder in seine alte Heimat zurückgefunden. Wenn auch nur mit halber Kraft, denn seine Nachtshow wird nicht mehr wie früher viermal die Woche zu sehen sein, sondern nur zweimal – immer dienstags und mittwochs um 23.15 Uhr.

Vertragsende nach Krach

Vergessen ist der Krach, der jetzt knapp acht Jahre zurückliegt. Im Dezember 2003 wurde Sat.1-Geschäftsführer Martin Hoffmann vom Vorstandsvorsitzenden Urs Rohner entlassen. Schmidt, der mit Hoffmann gut befreundet ist, verkündete unmittelbar danach, seinen Vertrag mit dem Privatsender nicht zu verlängern. Die TV-Nation machte sich über den Sender lustig. Schmidt legte eine kreative Pause ein, segelte durch die Südsee und startete exakt ein Jahr später bei der ARD einen neuen Angriff auf die ­Lachmuskeln seiner Zuschauer.

Doch seine ARD-Show nutzte sich ab, Schmidt stand nicht mehr so im Mittelpunkt wie einst bei Sat.1. Er holte sich Oliver Pocher ins Boot, sein Profil litt jedoch unter der Hinzunahme des juxenden Jungspunds. Auch sein Ausstrahlungsrhythmus – einmal die Woche am Donnerstag – trug nicht gerade dazu bei, dass Deutschlands Chefkomiker das verlässliche Betthupferl und am nächsten Tag Stoff für das Kantinengespräch bot. Schmidts Stern drohte zu verglühen. Und jetzt zurück zu den ­Late-Night-Wurzeln.

Bewährte Mannschaft

Der Unterhalter, der seine Show gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Fred Kogel produziert, wird nach eigenen Worten keine Veränderungen im Vergleich zu früher vornehmen. Er nimmt die Mannschaft, die ihm bei der ARD zugearbeitet hat, mit zum neuen Arbeitgeber. Auch Katrin Bauerfeind gehört dem Team noch an und werde zu Auftritten kommen.

Ein sogenannter Sidekick wie einst Manuel Andrack ist derzeit nicht vorgesehen. Harald Schmidt wird in seiner ersten Ausgabe einen anderen Großen der deutschen Fernsehszene empfangen: den Kollegen Hape Kerkeling. Vielleicht kann ihm Schmidt ja endgültig entlocken, ob er der Nachfolger von Thomas Gottschalk beim ZDF-Showklassiker „Wetten, dass..?“ wird.

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