HIMMELSTADT - Das Familiendrama im unterfränkischen Himmelstadt ist vom Täter per SMS angekündigt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, ging in der Nacht zum Dienstag bei einer befreundeten Familie eine entsprechende Kurzmitteilung ein. Diese Nachricht sei jedoch erst am Morgen gelesen worden. „Trotz aller Bemühungen hatten wir keine Chance, die Kinder noch lebend zu finden“, sagte die unterfränkische Polizeipräsidentin Lilliane Matthes.
Der 39-Jährige hatte in Himmelstadt seine von ihm getrennt lebende Frau umgebracht und dann in einer Pension im tschechischen Eger (Cheb) die fünf und sieben Jahre alten Kinder und sich getötet. Das Motiv ist unklar.
