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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Houstons Ärzte und Apotheker im Visier

17.02.2012

LOS ANGELES Nach dem Tod von Michael Jackson im Juni 2009 mussten Angehörige und Fans zwei Monate auf den Autopsiebericht warten. Eine „akute Vergiftung“ mit dem Narkosemittel Propofol kostete den „King of Pop“ das Leben, befanden die Gerichtsmediziner. Sie fanden zudem Beruhigungs- und Schlafmittel in dem tödlichen Medikamenten-Mix. Nur wenige Meilen von Jacksons Haus starb am Sonnabend Whitney Houston in der Badewanne ihrer Hotelsuite in Beverly Hills. Die Spurensuche läuft auf Hochtouren.

Auf Houstons Sterbeurkunde, die jetzt vom Internetportal „Tmz.com“ veröffentlicht wurde, fehlt noch ein wichtiger Eintrag. Die Ursache für den Tod der 48-Jährigen werde noch untersucht, füllten die Ermittler behelfsmäßig aus.

Ärzte, bei denen die Sängerin in Behandlung war, müssen den Behörden nun Rede und Antwort stehen. Apotheker müssen nachweisen, was sie Houston gegeben haben. Im Zimmer der Soul- und Pop-Diva fanden sich Flaschen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, darunter ein Beruhigungs­mittel.

Bisher seien alle Befragten im Fall Houston „hilfreich“ gewesen, sagte der Gerichtsmediziner Ed Winter dem US-Sender CNN. „Bis jetzt liegt nichts Kriminelles vor.“ Nach Jacksons Tod war dessen Leibarzt Conrad Murray schnell in Verdacht geraten. Im vergangenen November wurde der Herzspezialist wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Haft verurteilt.

Alkohol, Drogenmissbrauch und Entzug waren die Kehrseite von Houstons glanzvoller Karriere. CNN berichtete unter Berufung auf eine anonyme Quelle, dass die Sängerin in den Tagen vor ihrem Tod schon am Vormittag im Hotel Drinks bestellt hätte. Die Mischung von Alkohol und Medizin könne tödlich sein, erklärten Suchtexperten dem CNN-Moderator Piers Morgan.

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