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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Umgangsformen: Im Büro gilt ein Bussi-Verbot

09.08.2011

GESEKE Die Deutsche Knigge-Gesellschaft hat dem Begrüßungs-Bussi im Geschäftsleben die Rote Karte gezeigt. Nachdem sich viele „Zwangs-Geknutschte“ hilfesuchend an die Benimm-Experten gewandt hätten, habe man sich intensiv mit dem „Bussi-Bussi im Büro“ befasst, sagte der Vorsitzende der Knigge-Gesellschaft (Geseke), Hans-Michael Klein, am Montag. Und das Votum sei eindeutig gewesen. „Ab sofort gilt: Küssen verboten. Zumindest im Büro.“

Insbesondere aus Metropolen wie Berlin, München, Hamburg und Düsseldorf seien immer wieder Anfragen und zum Teil verzweifelte Hilferufe gekommen. Während die Befürworter das Busserln im Büro als Ausdruck mediterranen Lebensgefühls empfinden würden, gehe es vielen „Opfern“ schlicht auf die Nerven, sagte Klein. „Im Geschäft gilt als Begrüßungsritual der Handschlag“, erklärt die Knigge-Gesellschaft. Der Abstand dabei betrage ungefähr 60 Zentimeter. Wer näher an den anderen heranrücke, verletze eine sozial definierte Distanz-Zone.

In anderen Kulturen gelten andere Distanz-Zonen. Im Orient und in Südamerika kämen sich die Menschen weitaus näher und berührten sich auch im Gespräch. Das ist im Geschäftsleben in Deutschland tabu. Auch in Frankreich gehöre der Begrüßungskuss zum guten Ton. „Und in Russland haben wir den Bruderkuss“, so Klein.

Während der „Bussi-Terror im Büro“ nicht zu akzeptieren sei, wolle man im Privaten das Küssen natürlich nicht verbieten. Aber wenn schon, dann auch unabhängig vom Geschlecht, betonen die Kniggologen. Und sie klären auch die Frage, welche Wange zuerst geherzt wird. Klein: „Der private Begrüßungskuss beginnt links und endet rechts.“

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