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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Kurioses Im Nordwesten: Tierisch gute Geschichten aus 2019

31.12.2019

Im Nordwesten Tiere sind: niedlich, gefährlich, durchgedreht und manchmal auch der beste Freund des Menschen. Nur eines sind sie nicht: langweilig. Im Nordwesten haben sie im Jahr 2019 für einiges an Furore gesorgt.

Stunt-Einlagen

Manche Tiere wagten sich 2019 an Stuntszenen wie aus dem Actionfilm. Ende Mai fiel ein Ferkel auf der Autobahn 1 bei Oyten bei rund 80 Stundenkilometern aus einem Tiertransporter auf die Fahrbahn, überschlug sich mehrfach und kullerte in den Seitenraum. Das leichtverletzte Tier brachte sich den Titel „Stuntferkel“ ein. Nach seiner Rettung fand es auf dem Hof Butenland in der Wesermarsch ein neues Zuhause – und wurde auf den Namen Frederik getauft.

Im Februar sprang auf der A 1 ein Pferd kurz hinter der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord in der Gemeinde Prinzhöfte bei voller Fahrt aus seinem Anhänger, nachkommende Fahrzeuge konnten gerade noch abbremsen. Um das Tier einzufangen und zum nächsten Parkplatz zu führen, wurde die Fahrbahn in Richtung Bremen für eine gute Stunde gesperrt. Das Tier trug lediglich ein paar Schürfwunden davon.

Eher unfreiwillig startete eine kleine Kornnatter am Bremer Hauptbahnhof ihre Stunt-Karriere: Ein betrunkener Mann warf das 70 Zentimeter lange Tier immer wieder in die Luft und erschreckte damit Passanten.

Süßer Nachwuchs

Was sich eingefleischte Werder-Fans vielleicht fürs eigene Kind wünschen, hat eine Eichhörnchen-Mutter in Bremen kurzerhand umgesetzt: Sie hat ihre Kinder im Weserstadion zur Welt gebracht. Natürlich erhielten die drei kleinen Nager stilechte Namen: Claudio (Pizarro), Max (Kruse) und Jiri (Pavlenka).

Auch in den Zoos machte tierischer Nachwuchs 2019 immer wieder von sich reden. In Hannover und Bremerhaven kamen Eisbärenbabys zur Welt. In Hannover wurde drei sibirischen Tigerbabys der Sommer versüßt. Sie bekamen im August eine große Eistorte mit Fleisch serviert und schleckten die Leckerei bei sommerlichen Temperaturen. „Die drei sind agil und unglaublich frech“, sagte Zoosprecherin Yvonne Riedelt.

Tiere auf Abwegen

Wenn die Dorfjugend die Spielo aufmischt: Drei junge Austernfischer spazierten zu nächtlicher Stunde laut schreiend in eine Spielothek im Landkreis Friesland. Die Polizei musste anrücken und die Krakeeler „in die Obhut ihrer Eltern übergeben“.

In Bremerhaven hat eine kriminelle Fledermaus ebenfalls die Polizei auf den Plan gerufen. Das Tier löste gegen Mitternacht den Einbruchsalarm in einem Logistikunternehmen aus und musste von den Beamten eingefangen werden. Die Kosten des Einsatzes muss das Tier nicht tragen, wie ein Sprecher betonte: „In diesem Fall stellen wir keine Rechnung.“

Einen eher ungesunden Rastplatz hat sich ein Bienenschwarm an der A 1 ausgewählt: Auf dem Parkplatz eines Fast-Food-Restaurants in Sittensen ließen sich rund 1000 Tiere nieder. Die Autobahnpolizei rückte an. Sie holte einen örtlichen Imker, der den Schwarm einfing.

In Seesen am Harz hat ein Minischwein die Polizei auf Trab gehalten. Fast eine Stunde lang habe er zusammen mit einem Kollegen vergeblich versucht, das Tier einzufangen, berichtete Polizeihauptkommissar Christian Sommer. Erst mithilfe von zwei Anwohnern konnte das 15 Kilogramm schwere Tier eingefangen werden.

Mensch hat Nachsehen

Etwas zu ambitioniert ging in Hildesheim ein Bussard auf die Jagd: Er wollte sich gleich einen ganzen Jogger schnappen. In einem Naherholungsgebiet stieß das Tier auf den Mann hinunter und verpasste ihm eine Platzwunde am Kopf. In Leer hat ein Gärtner versucht, Mäuse mit Buttersäure zu bekämpfen. Mit großen Folgen: Er zog sich beim Einatmen der stark ätzenden Dämpfe nicht nur selbst Verletzungen zu, sondern löste auch einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. 50 Einsatzkräfte streiften teils in Schutzanzügen durch den Garten.

Ganz profan endete die Begegnung eines Postboten mit einem Hund in Bremerhaven zwei Tage nach Nikolaus. Oberschenkel. Bisswunde. Krankenhaus. Ende der Geschichte.

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