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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Jackson-Arzt verzichtet doch auf Zeugenaussage

02.11.2011

LOS ANGELES Überraschung im Prozess um den Tod von Michael Jackson: Der angeklagte Leibarzt des Popsängers überlegte nach eigenen Angaben, ob er zum Schluss doch in den Zeugenstand treten sollte. Dr. Conrad Murray ließ den Richter am Montagabend (Ortszeit) in Los Angeles wissen, er habe sich noch nicht endgültig entschieden. Es hänge davon ab, „wie das Verfahren weiterläuft“, wurde Murray zitiert.

Nur wenige Stunden später, am Dienstagvormittag, wurde bekannt, dass der Mediziner nicht aussagen wird.

Der Jury liegt bisher nur der Text einer polizeilichen Vernehmung Murrays vor. Das Verhör fand im Juni 2009, zwei Tage nach Jacksons Tod durch ein Narkosemittel, statt. Damals lag der Befund der toxikologischen Untersuchung des Leichnams noch nicht vor. Ebenso wenig war bekannt, dass Murray etwa 20 Minuten lang Telefongespräche führte, während sein Patient im Sterben lag.

In dem Prozess werden nun die Schlussplädoyers beider Seiten erwartet. Danach geht der Fall zur Urteilsfindung an die Jury.

Die Anklage wirft Murray vor, Jackson zu viel von dem Narkosemittel Propofol gespritzt zu haben. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem 58-jährigen Mediziner vier Jahre Haft. Der Narkosespezialist Paul White warf dem Arzt vor, fahrlässig gewesen zu sein. „Ohne sorgfältige Überwachung am Bett des Patienten könnte es gefährlich sein“, sagte der Experte zum Propofol-Einsatz bei Jackson.

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