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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Kampfjet abgestürzt - Dorf entgeht knapp Katastrophe

02.04.2011

LAUFELD Ein Kampfflugzeug der US-Streitkräfte ist am Freitagnachmittag in der Vulkaneifel nur 300 Meter von Wohnhäusern entfernt bei Laufeld (Kreis Bernkastel-Wittlich) abgestürzt. An Bord der Maschine sollen nach Angaben von Polizisten größere Mengen Munition gewesen sein. Mit Raketen sei die Maschine nicht bestückt gewesen.

Der Pilot konnte sich mit einem Schleudersitz aus dem Flugzeug retten, wie ein Sprecher der Polizei Trier mitteilte. Der Soldat, der nach dem Aufprall ansprechbar gewesen sein soll, wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallursache ist noch unklar.

Augenzeugen zufolge soll die Maschine bereits gebrannt haben, als sie über den rund 500 Einwohner großen Ort Laufeld flog. Eine Anwohnerin berichtete von einem lauten Knall. Es seien „dicke schwarze Rauchwolken“ aufgestiegen, sagte die Frau, die nach eigenen Angaben rund 500 Meter vom Unglücksort entfernt lebt.

Der Bürgermeister von Laufeld, Karl-Josef Junk, bestätigte, dass die Maschine etwa 300 Meter vor dem Dorf abgestürzt sei. „Wir sind wohl knapp einer Katastrophe entgangen“, sagte er. Die Maschine sei mit der Spitze im Boden aufgeschlagen, ein großer Krater sei entstanden.

Die Absturzstelle liegt in der Nähe der A1 zwischen den Städten Trier und Daun. An dem Rettungseinsatz waren Feuerwehren, Polizisten und ein Rettungshubschrauber beteiligt. Experten der US-Luftwaffe untersuchten die Trümmer.

Nach Angaben der US-Air-Force handelt es sich bei dem abgestürzten Flugzeug um eine „A-10 Thunderbolt II“, auch „Warzenschwein“ genannt. Die nur mit einem Piloten besetzte Maschine von der US-Luftwaffenbasis Spangdahlem in der Eifel habe sich auf einen routinemäßigen Trainingsflug befunden, als sie gegen 16 Uhr abgestürzt sei.

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