Florenz - Der italienische Unglückskapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der „Costa Concordia“ auch in zweiter Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Florenz bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz, wie die Nachrichtenagentur Adnkronos am Dienstagabend meldete.
Der Angeklagte war bei der Urteilsverkündung nicht im Gericht, er verfolgte den Schuldspruch in seinem Heimatort bei Neapel. Das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ hatte im Januar 2012 einen Felsen vor der Insel Giglio gerammt und war gekentert. 32 Menschen starben, darunter zwölf Deutsche. Schettino hatte das Schiff in einem Rettungsboot verlassen.
