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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Neue Ermittlungen im Fall Jenny Böken

12.06.2019

Kiel Was ist am 3. September 2008 auf der „Gorch Fock“ passiert, wie kam ihre Tochter Jenny ums Leben? Die Eltern Marlis und Uwe Böken lassen nicht locker. Mehr als zehn Jahre nach dem rätselhaften Tod der „Gorch Fock“-Kadettin Jenny Böken hat die Staatsanwaltschaft Kiel den Fall wieder aufgerollt. Das Todesermittlungsverfahren sei wieder aufgenommen worden, teilte die Behörde am Dienstag mit.

Nach den Aussagen einer Zeugin müssten einige Punkte überprüft werden. Die Angaben dieser Zeugin beruhten allerdings im Wesentlichen auf Hörensagen, hieß es. Sie sei 2008 – noch vor einer Geschlechtsumwandlung – Soldat der Bundeswehr gewesen, habe aber weder zur Marine noch zur Besatzung der „Gorch Fock“ gehört.

„Diese Entscheidung ist nach unserer Auffassung längst überfällig“, stellten die Eltern in einer Mitteilung fest. Sie hätten immer wieder auf Ungereimtheiten und Widersprüche hingewiesen.

Die damals 18-Jährige war während einer Ausbildungsfahrt des Segelschulschiffs bei einer Wache über Bord gegangen. Die Staatsanwaltschaft sprach von einem tragischen Unglück, Böken sei ertrunken. Aber dann hätte man bei der Obduktion Wasser in der Lunge finden müssen, benennt Bökens Anwalt einen elementaren Widerspruch.

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