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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Prozess: Kindesentführer muss neun Jahre hinter Gitter

06.08.2011

POTSDAM Der Entführer eines vierjährigen Mädchens aus Kleinmachnow (Brandenburg) muss neun Jahre ins Gefängnis. Mit diesem Urteil folgte das Landgericht Potsdam am Freitag dem Antrag des Staatsanwalts. „Diese Tat war von Anfang bis Ende durchgeplant“, sagte Richter Andreas Dielitz. Der Berliner Unternehmer habe die Opferfamilie ausspioniert. Zudem habe der 45-Jährige gezielt ein junges, hilfloses Kind ausgewählt, weil von diesem wenig Gegenwehr zu erwarten war.

Der Angeklagte hatte gestanden, das Mädchen am 10. Februar entführt und die Mutter mit einer Sichel bedroht zu haben. Erst nach Zahlung von 60 000 Euro Lösegeld und nach etwa 13 Stunden hatte er das Kind freigelassen. Als Motiv hatte er Schulden genannt. Die 4. Strafkammer bewertete die Tat als erpresserischen Menschenraub und schwere räuberische Erpressung.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. „Wir müssen es erst mal sacken lassen“, sagte Verteidiger Karsten Beckmann. Er hatte sechseinhalb Jahre Haft gefordert. Sein Mandant hat nun eine Woche Zeit zu überlegen, ob er Rechtsmittel einlegt.

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