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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Ein Urlaubstag ergibt vier freie Tage

01.12.2018

Köln Die Rechnung ist verlockend: Vier Urlaubstage einsetzen und dafür zehn freie Tage am Stück faulenzen. Oder zwei Urlaubstage für fünf freie Tage. Auch 2019 gibt es wieder reichlich Gelegenheiten zum effizienten Freinehmen.

Die gute Nachricht: 2019 liegen viele an ein Datum gebundene Feiertage arbeitnehmerfreundlich in der Woche. Lediglich der 6. Januar, Heilige Drei Könige, fällt auf einen Sonntag. Das betrifft aber auch nur Beschäftigte in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt, wo dieser Tag ein gesetzlicher Feiertag ist.

Der Tag der Arbeit am 1. Mai fällt zum Beispiel auf einen Mittwoch. Das bedeutet: Zwei Urlaubstage ergeben insgesamt fünf freie Tage. Das macht 2,5 freie Tage pro investiertem Urlaubstag, das Wochenende eingerechnet.

Noch mehr lohnt sich der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober). Die Wiedervereinigung wird 2019 an einem Donnerstag gefeiert. So kann man sich mit einem Urlaubstag gleich ein verlängertes Wochenende über insgesamt vier Tage sichern.

Auch die im Kalender wandernden Tage, die nur in einigen Bundesländern gesetzliche Feiertage sind, liegen günstig: Der Reformationstag (31. Oktober), seit diesem Jahr gesetzlicher Feiertag in Niedersachsen und Bremen, fällt 2019 auf einen Donnerstag.

Immer gut für ein verlängertes Wochenende ist Christi Himmelfahrt (30. Mai 2019). Weil dieses bundesweite Fest stets 40 Tage nach Ostern gefeiert wird, fällt es verlässlich auf einen Donnerstag. Wer den Freitag frei nimmt, sichert sich vier freie Tage am Stück. Eine verlockende Option auch für Väter nach der Bollerwagentour zu Himmelfahrt.

In Belegschaften sind die Brückentage begehrt. Dass es auch mal Konflikte gibt, wer frei bekommt, ist klar. Wie ist dann die Rechtslage? Prinzipiell gilt: Der Arbeitgeber muss beantragten Urlaub gewähren und hat zu begründen, wenn er das nicht macht. Oft können aber nicht beliebig viele Mitarbeiter gleichzeitig wegbleiben, weil sonst der Betriebsablauf gestört wird.

Dann muss die Unternehmensführung eine Entscheidung treffen. Um Ungerechtigkeiten auszuräumen, arbeiten viele Firmen mit Urlaubsplänen. Alle Angestellten müssen dann bis zu einem gewissen Zeitraum freie Tage einreichen und sich untereinander einigen, wer wann in den Urlaub geht.

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