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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Raumfahrt: Für Geschenke bleibt diesmal keine Zeit

24.12.2018

Köln Als Alexander Gerst die Halle des Europäischen Astronautenzentrums in Köln betritt, hat er einen schweißtreibenden Teil seines Tages bereits absolviert. „Ich habe heute schon zweieinhalb Stunden Sportprogramm hinter mir“, sagt der Astronaut, sichtlich gut gelaunt. Er muss wieder zu Kräften kommen, nach fast 200 Tagen in der Schwerelosigkeit des Alls. Daran wird sich auch in den nächsten Tagen wenig ändern. Nicht mal an den Weihnachtstagen, die Gerst mit seiner Familie verbringen kann. Es werde „Liegestütze unterm Weihnachtsbaum“ geben, so Gerst. „Damit ich fit bleibe.“

„Astro-Alex“ ist seit Donnerstag zurück von seiner zweiten Weltraummission auf der Internationalen Raumstation ISS. Als erster Deutscher hatte er dort als Kommandant fungiert. Zudem ist er nun der Deutsche mit der längsten Weltraumpraxis: 166 Tage verbrachte er 2014 im All und 197 weitere Tage in diesem Jahr.

Der zweite ISS-Einsatz sei für ihn tatsächlich leichter gewesen als der erste, sagt er. „Das hat sofort funktioniert mit dem Schweben, also das war absolut sofort wieder da“, berichtet der 42-Jährige in Köln. Seine Füße hätten sich zum Beispiel instinktiv erinnert, wo auf der ISS Fußläufe sind, um sich einzuhaken.

Die Arbeit als Kommandant sei gleichwohl etwas Besonderes gewesen. Gerst vergleicht sie mit der eines Expeditionsleiters, der den Blick für das große Ganze haben muss – daher habe er sich für die ISS verantwortlich gefühlt.

Seine nahe Zukunft ist auch geplant. Gerst will bei seiner Familie Weihnachten feiern und freut sich, dass ihm dafür Luft im täglichen Programm aus Rehabilitation, Sport und wissenschaftlichen Experimenten verschafft wurde. Ein kleines Problem gibt es: „Ich habe tatsächlich schon alle Geschenke – nämlich keine“, sagt Gerst. In diesem Jahr habe er aber eine ziemlich gute Ausrede.

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