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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Konzertfirma zahlt nicht für Jacko-Tod

04.10.2013

Los Angeles Der Tod von Michael Jackson ist nach einer Gerichtsentscheidung nicht dem US-Konzertveranstalter AEG Live anzulasten. Die Geschworenen bestätigten nach einem fünfmonatigen Zivilprozess am Mittwoch (Ortszeit) in Los Angeles zwar, dass AEG den Arzt Conrad Murray für Jackson angeheuert habe. Dabei habe das Unternehmen aber keine Aufsichtspflicht verletzt.

Jacksons Mutter, die 83-Jährige Katherine Jackson, saß US-Sender CNN zufolge im Gerichtssaal in Los Angeles, als das Urteil verkündet wurde. Andere Verwandte seien nicht anwesend gewesen. Jackson war im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren gestorben, nachdem er einen tödlichen Medikamentencocktail eingenommen hatte. Nur Tage später hätte eine von AEG großangelegte Konzerttournee beginnen sollen. Sein damaliger persönlicher Arzt, Murray, sitzt wegen fahrlässiger Tötung hinter Gittern. Er soll Jackson unter anderem Propofol als Schlafmittel gegeben haben – das Präparat ist ein schweres Narkosemittel. Murray könnte nach zwei Jahren noch in diesem Monat aus der Haft entlassen werden.

Jacksons Familie hatte dem Veranstalter vorgeworfen, mit Murray einen verantwortungslosen Arzt beauftragt zu haben und so mitschuldig am Tode des „King of Pop“ zu sein. Die Ansprüche von Mutter Katherine und den drei Kindern Jacksons hätten sich auf eine Milliardensumme belaufen. Trotz Niederlage habe der Prozess etwas gebracht, ließ die Familie Jacksons mitteilen. „Wir haben die Wahrheit gefunden. AEG hat Dr. Conrad Murray angestellt, den Mann, der wegen der Tötung von Michael Jackson im Knast sitzt“, hieß es.

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