Berlin - Die Leiche der seit drei Monaten vermissten Berlinerin ist vermutlich gefunden. An einem Kiesteich im Berliner Norden seien am Montagabend menschliche Überreste gefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin. Die Identifizierung stehe zwar noch aus. Angesichts des Fundorts im Ortsteil Arkenberge und Aussagen einer Beschuldigten gehen die Ermittler jedoch davon aus, dass es sich um die Leiche einer 59-Jährigen aus Berlin-Tiergarten handelt.
Die Polizei vermutet ein Kapitalverbrechen. Zwei 36 und 44 Jahre alte Frauen aus Berlin-Moabit sollen die 59-Jährige getötet haben. Sie wurden Mitte Dezember festgenommen und sitzen in Untersuchungshaft. Eine von ihnen habe nun ausgesagt und neue Hinweise gegeben, sagte die Polizeisprecherin. Die beschuldigten Frauen sollen zum Bekanntenkreis der Vermissten gehören.
Die Leiche der 59-Jährigen war in dem Waldgebiet vermutet worden. Bereits vor Weihnachten hatte die Polizei das Gelände zwei Tage lang abgesucht - damals jedoch erfolglos.
Eine Obduktion der Leiche soll Gewissheit bringen, ob es sich tatsächlich um die 59-Jährige handelt. Zunächst war unklar, ob die Untersuchung noch in der Nacht zum Dienstag beginnt.
