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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Lena stellt ersten Rekord auf

16.03.2010

HA Lena Meyer-Landrut singt beim Eurovision Song Contest Ende Mai in Oslo für Deutschland – und hat jetzt schon einen Rekord aufgestellt. Noch nie verkaufte sich nach Angaben von Media Control ein Musik-Internet-Download innerhalb von drei Tagen so oft wie „Satellite“ – das Lied, mit dem die 18-jährige Schülerin antreten wird.

Ob „Unser Star für Oslo“ international einen ebensolchen Erfolg feiern wird, bleibt abzuwarten. Mit der Hannoveranerin hat sich am Wochenende ein gutes halbes Dutzend weiterer Grand-Prix-Kandidaten qualifiziert. Das 39er-Teilnehmerfeld ist damit gut zwei Monate vor dem Wettbewerb (Halbfinals: 25./27. Mai; Finale: 29. Mai) so gut wie komplett.

Die Türken schicken nach dem erfolgreichen Ethno-Pop im Vorjahr nun die Gruppe Manga ins Rennen. Ihr Rock-Pop-Song „We Could Be The Same“ kommt aber eher konventionell daher. Orientalischer muten da schon die Griechen an. Giorgos Alkaios & Friends bewegen sich mit „OPA“ irgendwo zwischen Sirtaki, Kreta-Strandparty und Balkan-Disco.

Die Iren wollen mit ihrer 1993er Eurovision-Gewinnerin Niamh Kavanagh endlich wieder punkten. Ihre Ballade „It’s For You“ klingt aber wie schon mal gehört, nämlich bei Celine Dions „My Heart Will Go On“, jedoch ohne dessen Klasse.

Die Gefahr ist groß, dass Siebenfach-Sieger Irland damit erneut untergeht – und mit der grünen Insel auch Titelverteidiger Norwegen, das mit „My Heart Is Yours“ von Didrik Solli-Tangen im gleichen Fahrwasser dümpelt. Aus den Niederlanden kommt Sieneke mit einem spaßigen Liedchen, die Slowenen setzen auf Folkloristisches mit 80er-Jahre-Anklängen.

Viel Schmalz und Herzblut für Mütterchen Russland vergießt derweil Peter Nalitch mit seiner folkloristisch angehauchten Ballade „Lost And Forgotten“. Im Internet ist er aber bereits ein Star: Sein ironischer Song „Guitar“ ist bei YouTube bereits fast drei Millionen Mal angeklickt worden; sein Wettbewerbssong ist bisher noch nicht so weit.

Neben dem Musik-Download punktet Lena auch anderweitig im Internet. Ihre Fanseite beim Online-Netzwerk Facebook geht auf die 30 000er-Marke zu, und die Videos ihrer Auftritte in der Castingshow-Reihe kommen auf jeweils mehrere hunderttausend Klicks. Für den Auftritt auf internationalem Parkett kann die Enkelin des deutschen Ex-Diplomaten Andreas Meyer-Landrut sicher auf Tipps vom Opa bauen.

Lenas Lied „Satellite“ (geschrieben von der Amerikanerin Julie Frost und dem Dänen John Gordon, der als Gitarrist für Madonna arbeitete) ist kein klassisch-schlechter Eurodance, keine Folklore-Anbiederei und auch kein Rock- Schocker à la Lordi (das waren die finnischen Horrormasken-Musiker). Lenas Beitrag ist ein etwas spezieller Pop-Song mit Sprechgesang – und erinnert

an die Produkte junger britischer Songschreiberinnen wie Kate Nash.

www.eurovision.tv

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