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Nordwest-Bahn soll für Ausfälle kräftig zahlen
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Aktualisiert vor 13 Minuten.

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Nordwest-Bahn soll für Ausfälle kräftig zahlen

NWZonline.de Nachrichten Panorama

Letzter Auftritt des Bösewichts

26.01.2013

Köln /Dallas Es wurde viel getrunken, viel geritten und viel gegrillt, am meisten aber wurde falsch gespielt auf der Southfork Ranch. „Dallas“ ist ein Stück Fernsehgeschichte. Die Serie prägte das TV-Geschehen der 80er Jahre. Jetzt kommt sie wieder. Am Dienstag um 22.15 Uhr läuft die erste neue Folge beim Kölner Privatsender RTL.

Einige Gesichter von damals sind wieder dabei, nur älter. Einige Geschichten von damals sind wieder dabei, nur jünger. Selbst das eigentliche Gesicht von „Dallas“ ist wieder da – wenn auch nicht lange. Larry Hagman spielt den Bösewicht J. R. wie vor 30 Jahren, mit fiesem Lachen und Lust daran, seinen netten Bruder Bobby auszunutzen. Bobby wird wieder von Patrick Duffy gespielt und erhält gleich zu Beginn die Diagnose Krebs. Tragisch: Auch im wahren Leben gab es diese schreckliche Diagnose. Hier war es aber Larry Hagman, der im November starb. In der zweiten Staffel wird J. R. ein Serienbegräbnis bekommen.

In den ersten Folgen des neuen „Dallas“ ist Hagman ohne Frage ein ausgezeichneter Grund, dabeizubleiben. Mit 81 funkeln seine Augen immer noch so böse wie vor 30 Jahren. Doch die eigentlichen Hauptdarsteller sind die Söhne. Bobbys Sohn Christopher ist der Nette, der in Grüne Energie investiert; John Ross Ewing III. ist der Böse, der selbst auf dem Familienland nach Öl bohren will.

Ihre Darsteller kennt man aus „Desperate Housewives“. Jesse Metcalfe (Christopher) war der von Gabrielle verführte junge Gärtner, Josh Henderson (J. R. junior) der arrogante Neffe von Edie Britt. Henderson ist sogar in Dallas geboren.

Das alte „Dallas“ – in Deutschland erstmals im Juni 1981 zu sehen – war die erfolgreichste Serie der 80er Jahre und hat 14 Staffeln lang Hunderte Millionen Menschen fasziniert. Was wurde dem Zuschauer nicht alles zugemutet: Frauen wachten mit perfektem Haar auf. Mutter Ewing wurde plötzlich von einer anderen Schauspielerin und dann wieder von der alten gespielt. Und zum Ende einer gesamten Staffel wurde alles in 31 Folgen Geschehene inklusive dem Tod Bobbys weggewischt mit diesem Satz von Pam: „Ich hatte einen furchtbaren Traum.“

Neuauflagen sind derzeit in den USA in Mode. Bei „Hawaii 5-0“ (in Deutschland auf Sat.1) klappte es auf dem US-Markt, bei „Drei Engel für Charlie“ (hierzulande auf Sixx) nicht. Bei „Dallas“ wurde schon nach der vierten Folge eine zweite Staffel bestellt, weil es mit im Schnitt 6,9 Millionen US-Zuschauern der beste Serienstart der Saison war.

Sicher war der Erfolg der Neuauflage in den USA nicht. „Nach so langer Zeit weiß man ja nie, wie sich das Publikum verändert hat“, sagte Hagman. „Wir mussten erst mal die alte Zielgruppe zurückholen: die 45- bis 1800-Jährigen. Meine Altersklasse. Der Rest war Glück – und wir hatten es.“

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