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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Andrew fällt aus der Prinzenrolle

14.02.2020

London /New York „Ticktack Andy – es ist Zeit zu reden!!“, twitterte die US-Amerikanerin Virginia Giuffre. Ihre Ermahnung galt dem britischen Prinzen Andrew, dem sie vorwirft, sie als Minderjährige missbraucht zu haben. „Mach das Richtige – und wenn nicht für mich, dann für die unzähligen anderen Epstein-Opfer, die ein Recht auf die Wahrheit haben!“ Darunter ist ein Suchplakat mit Foto des Royals und der Frage: „Haben Sie diesen Prinzen gesehen?“ Giuffre behauptet, sie sei als Minderjährige von Epstein zum Sex mit dem Prinzen genötigt worden.

Andrew weist die Vorwürfe zurück. Besonders pikant: Andrew war mit Epstein noch befreundet, als dieser bereits einschlägig vorbestraft war. Ein großer Fehler, wie der Prinz inzwischen einräumte.

Andrew, der der Lieblingssohn von Königin Elizabeth II. (93) sein soll, dürfte wegen der Verwicklung in den Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein an seinem 60. Geburtstag wohl kaum zum Feiern zumute sein. Der Herzog von York zählte nie zu den Lieblingen des Volkes. Affären und ungeschicktes Verhalten auf dem politischen Parkett, etwa als er mitten in der Wirtschaftskrise Bankerboni verteidigte, ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Jetzt hat seine Popularität einen – womöglich vorläufigen – Tiefpunkt erreicht.

Lange Zeit verspottete die britische Presse den Prinzen, der einst am Falklandkrieg teilgenommen hatte, wegen seiner Flirts als „Randy Andy“ (geiler Andy). Schon im Internat soll Andrew, der am 19. Februar seinen runden Geburtstag feiert, die Überfälle der Jungen auf den Schlafsaal der Mädchen angeführt haben. Später vergnügte er sich mit Models und Starlets, darunter US-Schauspielerin Koo Stark.

Mit seiner großen Liebe, Sarah Ferguson („Fergie“), wurde es zunächst ruhiger um den Prinzen mit dem Playboy-Image. Und mit der Geburt der Töchter Beatrice und Eugenie schien das Glück perfekt. Doch auch der lebenslustigen „Fergie“ wurden Affären nachgesagt. Zehn Jahre nach der Hochzeit ließ sich das Paar scheiden.

Eine große offizielle Party wird es zum 60. Geburtstag von Andrew nicht geben. Nur die Glocken von Westminster Abbey in London sollen ihm zu Ehren läuten.

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