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Britische Royals California Dreamin’ nach dem „Megxit“

Silvia Kusidlo Barbara Munker

London/Santa Barbara - Prinz Harrys neues Zuhause liegt an der „Amerikanischen Riviera“ – so wird die Region um die kalifornische Küstenstadt Santa Barbara genannt. Das Haus in der Luxus-Enklave Montecito, in das der Royal mit Herzogin Meghan (39) und Sohn Archie (1) gezogen ist, soll neun Schlafzimmer haben. Und mit Heimkino und Swimmingpool ist das Anwesen auch ein idealer Ort für eine Geburtstagsparty: Harry wird am 15. September 36 Jahre alt.

Von Windsor in die USA

Vielleicht will der Enkel von Königin Elizabeth (94) aber auch einfach nur seine Ruhe haben: In den vergangenen zwei Jahren lebte er mit Meghan im Kensington-Palast in London, dann – fast als Nachbar der Queen – in Windsor nahe der Hauptstadt, schließlich wegen des „Megxits“ auf einer Insel in Kanada und von dort ging es weiter in die US-Metropole Los Angeles. Nun soll das Küstenparadies mit Traumstränden und Wanderwegen um Santa Barbara, rund zwei Autostunden nördlich von L.A., für längere Zeit ihre Bleibe sein.

Öffentliche Auftritte mit dem Nachwuchs sind äußerst selten. Sohn Archie war auch nicht dabei, als Harry und Meghan Mitte August in Los Angeles beim Charity-Event „Baby2Baby“ anpackten. Als freiwillige Helfer teilten sie an einer Grundschule Dinge für bedürftige Kinder aus. Auf Instagram postete die Wohltätigkeitsorganisation Fotos des Paares, beide ganz leger in Shorts und Turnschuhen, samt Corona-Schutzmasken und Harry mit Baseballmütze.

Mit hochgekrempelten Hemdsärmeln zeigten sich die Royals seit April schon häufiger in Suppenküchen und Backstuben – unglamourös für einen guten Zweck. Gelegentlich gibt es kleine Einblicke ins Familienleben, via Video-Schalten. Anfang September zeigte sich Harry mit Sportlern bei einer Zoom-Diskussion zu der neuen Doku „Rising Phoenix“ bei Netflix, die von den Paralympischen Spielen handelt. Um Menschen mit Behinderung zu unterstützen, gründete er 2014 die Invictus Games, eine Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten.

Auch wenn die Royals ein gutes finanzielles Polster haben dürften, so müssen sie ihren aufwendigen Lebensstil und ihre philanthropischen Missionen auch bezahlen können.

Geld aus Netflix-Filmen

Kürzlich lüfteten sie das Geheimnis, wie sie das bewerkstelligen wollen: Sie steigen ins Filmbusiness ein und werden Serien und Filme für den Streamingdienst Netflix produzieren. Ein Vertrag über mehrere Jahre ist bereits unterschrieben. Fremd ist Meghan die Branche nicht. Sie hat jahrelang in der Anwaltsserie „Suits“ mitgespielt.

Kaum war der Netflix-Deal verkündet, wurde bekannt, dass Harry und Meghan 2,4 Millionen Britische Pfund (etwa 2,65 Millionen Euro) für die Renovierung ihres Wohnsitzes in Großbritannien zurückzahlen. Die kostspielige Sanierung des alten Landhauses hatte zuvor viel Kritik in Großbritannien ausgelöst.

Im Zuge des „Megxits“ soll sich Harry sogar mit seinem Bruder William (38) entzweit haben. Nach einem Krisengespräch, bei dem auch die Queen und Vater Prinz Charles (71) dabei waren, sollen die Brüder zwei Monate lang nicht miteinander gesprochen haben. Inzwischen sollen sich die Wogen etwas geglättet haben.

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