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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Londons Polizei rechnet jetzt mit 79 Toten

20.06.2017

London Sogar erfahrene Ermittler können das Ausmaß des Hochhausbrandes in London schwer fassen: Wie Stuart Cundy von Scotland Yard am Montag mitteilte, rechnen die Behörden nun mit 79 Toten. Er hatte Tränen in den Augen, als er vor die Presse trat. „Es ist unglaublich schwierig, die Zerstörung in einigen Teilen des Gebäudes zu beschreiben.“ Er habe viele Kriminalfälle untersucht, fügte Cundy hinzu. „Aber nichts hat mich darauf vorgereitet, was ich dort drinnen gesehen habe.“

Das Feuer im Grenfell Tower im Londoner Stadtteil Kensington war in der Nacht auf Mittwoch aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen. Berichten zufolge lebten zwischen 400 und 600 Menschen in dem 24 Stockwerke hohen Sozialbau. Die Feuerkatastrophe von London gehört zu den folgenschwersten Hochhausbränden weltweit.

Bislang seien offiziell erst fünf Opfer identifiziert, sagte Cundy. Es sei durchaus möglich, dass das nicht bei allen Todesopfern gelingen werde. Londons Feuerwehrchefin Dany Cotton erklärte BBC Radio, sie verstehe den Frust und das Leid jener Menschen, deren Angehörige noch nicht identifiziert seien. Die Identifizierung der Leichen sei durch das Feuer schwierig. Eine gute Nachricht gab es dennoch: Fünf nach dem Brand vermisst geglaubte Bewohner seien wohlauf, sagte Cundy.

Zu den Ermittlungen zur Brandursache machte er keine Angaben. Schatzkanzler Philip Hammond geht indes davon aus, dass die am Grenfell Tower benutzte brennbare Gebäudeverkleidung in Großbritannien verboten sei. Londons Bürgermeister Sadiq Khan brachte sogar den Abriss veralteter Hochhäuser ins Gespräch.

In ganz Großbritannien gedachten die Menschen der Toten am Montag – bei kurzen Gedenkveranstaltungen in öffentlichen Gebäuden, Bildungseinrichtungen oder bei Sportveranstaltungen. Auch auf den Straßen hielten viele für eine Minute inne.

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