• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Panorama

Ganze Landstriche sind verkohlt

14.11.2018

Los Angeles Nach der Flammenwut der vergangenen Tage gibt es im US-Westküstenstaat Kalifornien kein Aufatmen. Weiterhin gelten sowohl das „Camp“-Feuer bei Paradise im Norden des Bundesstaats als auch das „Woolsey“-Feuer nahe Malibu im Süden als nur zu einem kleinen Teil eingedämmt.

Einsatzkräfte gingen davon aus, dass starke Winde und die knochentrockene Landschaft, in die sich die Feuer zunehmend fressen, die Lage verschärfen dürften, berichtete die „Los Angeles Times“.

Die leicht entflammbare Vegetation, fehlender Niederschlag und eine geringe Luftfeuchtigkeit seien die „perfekten Zutaten für ein explosives dynamisches Brandwachstum“, sagte Chris Anthony von der kalifornischen Brandschutzbehörde. Die Kalifornier sollten sich auf eine „lange und potenziell tödliche“ Feuersaison einstellen. Es werde schlimmer, als es sich die Bevölkerung jemals habe vorstellen können.

Nach dem Fund weiterer 13 Leichen im nordkalifornischen Butte County ist die Zahl der Todesopfer durch einen Brand auf eine nicht da gewesene Höhe gestiegen. Das „Camp“-Feuer rund um den Ort Paradise nördlich von Sacramento forderte damit bislang 42 Tote, wie der Sheriff des Butte County, Kory Honea, mitteilte. Darüber hinaus waren im von Flammen heimgesuchten Küstenort Malibu im Süden des Westküstenstaats in der vergangenen Woche zwei Menschen tot aufgefunden worden.

Die Brände, die vorigen Donnerstag im Norden und im Süden des Staates ausgebrochen waren, haben bereits Hunderte Quadratkilometer Wald verkohlt und Tausende Häuser zerstört. Hunderttausende Menschen mussten sich in Sicherheit bringen.

In den vergangenen Tagen waren mehrere Tausend Feuerwehrleute im Einsatz. Das „Camp“-Feuer als größter der Brände war am Montagabend nur zu 30 Prozent eingedämmt. Von dem kleinen Ort Paradise hatte das Feuer nicht viel mehr als qualmende Ruinen übrig gelassen.

Auch die Villen mehrerer Stars in der hügeligen Gegend um Malibu brannten ab – darunter die Häuser von Moderator Thomas Gottschalk, Popstar Miley Cyrus und Schauspieler Gerard Butler. Der US-Rapper Kanye West und seine Frau Kim Kardashian hatten Medienberichten zufolge ihr Anwesen in Hidden Hills mit privaten Feuerwehrleuten vor dem „Woolsey“-Feuer schützen können.

US-Präsident Donald Trump stellte den Brand-Betroffenen in Kalifornien finanzielle Unterstützung in Aussicht. Das Weiße Haus teilte mit, dass unter anderem Menschen, deren Häuser oder Geschäfte abgebrannt sind, finanzielle Hilfen beantragen können.

Trump hatte am Sonntag mit einem Kommentar zu den Bränden Empörung ausgelöst und sich viel Kritik eingehandelt. Er hatte Behörden Versäumnisse und Fehler beim Forstmanagement vorgeworfen. Am Montag schlug er versöhnlichere Töne an und lobte die Feuerwehrleute als „großartig und sehr mutig“.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.