• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Panorama

Große Party für Fledermaus-Held

30.03.2019

Los Angeles Ein bunter Superman in blauen Spandexhosen mit rotem Cape war 1938 der Hit. Das spornte die Comicwelt an. Ein neuer Superheld sollte auf Supermans Erfolgswelle mitfliegen – die Idee für Batman war geboren. Am Samstag feiert der „Dunkle Ritter“ sein 80-jähriges Jubiläum.

Der Cartoon-Zeichner Bob Kane hatte den Fledermaus-Mann gemeinsam mit dem Autor Bill Finger geschaffen. Kane siedelte Batman (von engl. „bat“, Fledermaus) in der düsteren Metropole Gotham City an. Hinter der schwarzen Maske verbirgt sich der Multimillionär Bruce Wayne, der als Kind die Ermordung seiner Eltern mit ansehen musste und sein Leben deswegen der Bekämpfung des Verbrechens widmete.

Batman sollte Angst machen: Sein Kostüm war schwarz-grau, dazu ein Waffengürtel, Handschuhe und gezackte Flügel. Nach Kanes eigenen Angaben inspirierte ihn unter anderem die Zeichnung eines Flugapparats von Leonardo da Vinci, Elemente aus Filmen und Groschenromanen wie Zorro und Phantom flossen ein.

Im Laufe der Jahre bekam Batman Verstärkung, mit dem jungen Begleiter Robin, Batgirl und technisch modernsten Batmobilen. Natürlich wuchs auch die Zahl der Super-Schurken. Bruce Wayne musste sich mit Figuren wie dem Joker, Pinguin, Catwoman oder dem Riddler herumschlagen.

Als Kane im Jahr 2015 posthum mit einem Stern auf Hollywoods „Walk of Fame“ geehrt wurde, war Regisseur Zack Snyder („Batman v. Superman: Dawn of Justice“) unter den Gästen. Er habe der Welt ein „unglaubliches Geschenk“ hinterlassen, sagte Snyder. Der Cartoon-Held sei ein normaler Mensch, ohne besondere Kräfte. Das mache ihn so beliebt.

Comics, TV-Serien, Filme, Spielzeuge und Computer-Spiele machten die Figur weltbekannt. Stars wie Adam West, Michael Keaton, George Clooney und Ben Affleck trugen das schwarze Cape.

In Christopher Nolans Batman-Trilogie glänzte Christian Bale als Protagonist, in „The Dark Knight“ lieferte Heath Ledger mit gruseliger Clown-Grimasse als Joker eine legendäre Performance ab. Unter Tim Burtons Regie mit Keaton als „Batman“ war Jack Nicholson der teuflisch grinsende Bösewicht.

Nicht jede Darstellung glückte. Nie mehr einen Gummianzug mit falschen Brustwarzen tragen, das schwor sich George Clooney 1997 nach „Batman & Robin“ unter der Regie von Joel Schumacher.

80 Jahre Batman sollen in den nächsten Monaten gebührend gefeiert werden. Zum Jubiläum bringt der Verlag DC Comics mit „Detective Comics #1000“ und „Detective Comics: 80 Years of Batman“ zwei Sonderausgaben heraus. Bis zum „Batman Day“ am 21. September sind unter dem Motto „Long Live the Bat“ (Lang lebe die Fledermaus) weltweit Veranstaltungen geplant. An dem Batman-Tag im Herbst soll unter anderem das leuchtende Bat-Signal in Form des Fledermaus-Symbols in vielen Städten erstrahlen. Auch Nolans Trilogie kommt wieder zum Zug: Das Studio Warner Bros. bringt alle drei Filme in fünf US-Städten erneut auf die Leinwand. Wer das erste Batman-Heftchen 1939 am Kiosk für 10 Cent kaufte, könnte damit heute ein Vermögen machen. Ein gut erhaltener Comic wurde 2010 in den USA für mehr als eine Million Dollar versteigert.

Fans können sich auch schon auf den Sommer 2021 freuen. Dann soll der nächste „Batman“-Film unter der Regie von Matt Reeves („Planet der Affen“) in die Kinos kommen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.