LOS ANGELES - Roman Polanskis Anwälte haben am Donnerstag in Los Angeles die Einstellung des Vergewaltigungsverfahrens gegen den Oscar-Preisträger verlangt. In dem Prozess vor mehr als 30 Jahren hätten der Richter und die Staatsanwaltschaft einen „erstaunlichen Rekord an Amtsverletzungen“ aufgestellt, begründete Polanskis Anwalt Chad Hummel laut der „Los Angeles Times“ sein Gesuch. Unter anderem hätten sie vertrauliche Dinge mit Unbefugten besprochen, sagte Hummel vor drei Richtern eines Berufungsgerichts. Eine Entscheidung gab es zunächst nicht.
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