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Sex-Skandal: Heidi Klum: „Sollten nicht so naiv sein“

14.10.2017

Los Angeles Die Vorwürfe von sexuellen Belästigungen bis Vergewaltigungen gegen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein (65) reißen nicht ab. Jetzt beschuldigt auch US-Schauspielerin Rose McGowan (44, „Death Proof – Todsicher“) Weinstein der Vergewaltigung. Und noch ein weiterer ranghoher Studio-Chef wird der sexuellen Belästigung bezichtigt: Roy Price, Chef des zum Onlineriesen Amazon gehörenden Filmstudios, habe sie taktlos angeflirtet und mit sexuellen Bemerkungen bloßgestellt, sagte eine Mitarbeiterin der Amazon Studios dem „Hollywood Reporter“. Price habe ihr 2015 in einem Taxi gesagt, sie werde seinen Penis lieben. Vor Kollegen auf einer Party habe er außerdem laut „Analsex“ in ihr Ohr gesagt. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe suspendierte das Filmstudio Price.

Schauspielerin Rose McGowan wirft Amazon-Mann Price vor, auf ihre Beschuldigungen gegen Weinstein nicht reagiert zu haben. Sie habe Price „wieder und wieder“ gesagt, dass „HW“ sie vergewaltigt habe, ohne dass dieser reagiert habe, schrieb sie in einem an Amazon-Chef Jeff Bezos gerichteten Tweet. „Ich rufe Sie dazu auf, Vergewaltiger, mutmaßliche Pädophile und sexuelle Belästiger nicht weiter zu finanzieren.“

Auch mehr und mehr Branchen-Kollegen wenden sich von Weinstein ab. Hollywood-Star Ryan Gosling (36) will Opfer unterstützen, die sich im Sex-Skandal um Weinstein öffentlich äußern. Für Model und Moderatorin Heidi Klum (44) weist der Sex-Skandal um Weinstein auf ein weit größeres Problem hin. „Ich wünschte, die grausamen Geschichten, die ich über Harvey Weinstein lese, seien eine seltene Erscheinung in unserer Gesellschaft. Aber das stimmt einfach nicht. Wir sollten nicht so naiv sein zu denken, dass solch ein Verhalten nur in Hollywood passiert“, sagte Klum. Filmmogul Weinstein drohen nun juristische Konsequenzen und der Ausschluss aus der Oscar-Akademie.

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