• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Lkw ausgebrannt – Verkehrsbehinderungen auf der A 29
+++ Eilmeldung +++

Dreieck Ahlhorner Heide
Lkw ausgebrannt – Verkehrsbehinderungen auf der A 29

NWZonline.de Nachrichten Panorama

Verkohlte Ruinen im Sonnenscheinstaat

19.11.2018

Los Angeles Bei den schweren Waldbränden im US-Bundesstaat Kalifornien ist die bestätigte Zahl der Toten auf fast 80 gestiegen. Weit mehr als 1000 Menschen galten am Wochenende noch als vermisst. US-Präsident Donald Trump besuchte am Samstag die Gegend um den am schwersten betroffenen Ort Paradise nördlich von Sacramento, dankte den Rettungskräften und sagte Kalifornien Unterstützung zu.

Das „Camp Fire“ rund um Paradise gilt schon jetzt als das tödlichste und zerstörerischste in der Geschichte des Westküstenstaates. Das Feuer konnte sich auf etwa 600 Quadratkilometer Fläche ausbreiten, das entspricht zwei Dritteln der Fläche Berlins. 55 Prozent des Feuers wurden nach Angaben von Kaliforniens Feuerschutzbehörde inzwischen eingedämmt. Im „Woolsey“-Feuer im Süden Kaliforniens kamen nach US-Medienberichten insgesamt drei Menschen ums Leben.

„Das ist sehr traurig mit anzusehen“, sagte Trump zum Ausmaß der Schäden. Paradise wurde durch das Feuer zu großen Teilen zerstört. Der Präsident besuchte dort einen Wohnwagenpark, von dem nur noch Trümmer übrig waren. Aufnahmen zeigten ausgebrannte Autos, verkohlte Öfen und ein Haus, von dem nur noch der Schornstein stand. Laut einem BBC-Bericht gab es auch Proteste gegen den Präsidenten. Ein Demonstrant bezeichnete ihn auf einem Transparent als „Dummkopf“.

Trump hat für die schlimme Lage das Forstmanagement verantwortlich gemacht. Auf die Frage, ob der Klimawandel eine Ursache sei, sagte er, es gebe mehrere Faktoren. Derzeit scheine das Forstmanagement ein „sehr großes Problem“ zu sein. Gefragt, ob sich etwas an seiner Haltung zum Klimawandel geändert habe, verneinte er. Trump hatte einen von Menschen verursachten Klimawandel immer wieder angezweifelt.

Kaliforniens Feuerwehrverband hatte zu den Vorwürfen in den vergangenen Tagen erklärt, die Brände entstünden und verbreiteten sich nicht nur in Forstgebieten. Zudem seien fast 60 Prozent der kalifornischen Wälder unter Bundeskontrolle und rund ein Drittel in privater Hand. Experten hatten eine lange Dürre, verdorrte Vegetation und extreme Winde als Mitursachen für das Ausmaß der Brände genannt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.