Athen/Offenbach/Los Angeles - Die Luft in Deutschland kühlt in den kommenden Tagen etwas ab und auch die Gewitter werden schwächer. Eine Kaltfront verdrängt das schwüle Wetter in den Südosten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag berichtete. Es bleibt wechselhaft mit Schauern und Gewittern, die ab der zweiten Wochenhälfte jedoch nicht mehr so „heftig“ wie bisher auftreten. Es wird 25 bis 29 Grad warm. Im Nordwesten und an der Küste ist es kühler.
Auf der griechischen Ägäis-Insel Chios wurden wegen großer Waldbrände Dörfer evakuiert. Zwei Häuser brannten bisher ab, für Chios wurde bis auf Weiteres der Notstand ausgerufen. Satellitenbilder von Griechenland zeigten am Montagmorgen gewaltige Rauchwolken, die vom Brandherd aus über das Meer bis hin zur knapp 400 Kilometer entfernten Insel Kreta zogen.
Waldbrände nördlich von Los Angeles haben sich weiter ausgebreitet. Nach Angaben der Feuerwehr vom Sonntagabend wurden bislang 18 Gebäude zerstört, 1500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, Straßen wurden gesperrt. Die Flammen in der Nähe von Santa Clarita breiteten sich bei extremer Hitze und starkem Wind in der ausgetrockneten Landschaft weiter aus. Insgesamt hatte sich das Feuer über eine Fläche von mehr als 13 000 Hektar Land ausgebreitet.
