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Umweltpreis würdigt Vorreiter für Naturschutz

28.10.2019

Mannheim Die Münchner Bodenwissenschaftlerin Ingrid Kögel-Knabner und der Mainzer Unternehmer Reinhard Schneider haben den Deutschen Umweltpreis 2019 erhalten. „Es braucht Vorreiter, Helden und Heldinnen, für die Bewahrung der Natur“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Sonntag in Mannheim. Der Umweltpreis ist mit insgesamt 500 000 Euro der höchstdotierte Umweltpreis Europas.

Kögel-Knabner gilt als eine der renommiertesten Bodenwissenschaftlerinnen der Welt. Ihr sei es gelungen, die zentrale Rolle des im Vergleich zu Luft und Wasser in seiner Bedeutung „fatal unterschätzten“ Umweltmediums Boden in den Fokus zu rücken, hieß es. Meilenstein ihrer Forschungen sei die Entdeckung gewesen, wie Kohlenstoff als organische Substanz im Boden gebunden wird. Unternehmer Schneider habe konsequent ökologische Produkte in einem Massenmarkt mehrheitsfähig gemacht. Mit seinen Produkten der Marke „Frosch“ gilt er als Pionier der Kreislaufwirtschaft. Er setze seit 2013 auf heimische Pflanzen als Rohstoffbasis.

Der Deutsche Umweltpreis wird seit 1993 jährlich von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt mit Sitz in Osnabrück vergeben.

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