• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Live-Blog: Wird Ursula von der Leyen Kommissionspräsidentin?
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 22 Minuten.

Abstimmung Im Eu-Parlament
Live-Blog: Wird Ursula von der Leyen Kommissionspräsidentin?

NWZonline.de Nachrichten Panorama

In Florida beginnt das große Aufräumen

13.09.2017

Miami /Pointe-à-Pitre Angesichts der gewaltigen Zerstörung durch Hurrikan „Irma“ läuft in der Karibik und im Süden der USA eine riesige Hilfs- und Aufräumaktion. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von der „größten Luftbrücke seit dem Zweiten Weltkrieg“, die zur Versorgung der Sturmopfer in der Karibik eingerichtet worden sei. Der niederländische König Willem-Alexander erklärte am Dienstag, die Verwüstung übersteige „alle Vorstellungskraft. Schätzungen zufolge hat der Hurrikan allein auf der Inselgruppe der Florida Keys ein Viertel aller Häuser zerstört. Das US-Verteidigungsministerium schickte einen Flugzeugträger zu den Inseln, um die Rettungsmaßnahmen zu unterstützen.

Hilfsgüter unterwegs

„Irma“ war am vergangenen Mittwoch als Hurrikan der höchsten Stufe 5 auf der kleinen Karibikinsel Barbuda an Land getroffen. Seither hielt er die Gegend in Atem. Es ist einer der schwersten jemals in der Region registrierten Tropenstürme. Insgesamt kamen mindestens 48 Menschen ums Leben. Einige Karibikinseln wurden so schwer zerstört, dass sie als unbewohnbar gelten. Der niederländische König Willem-Alexander sagte bei einem Besuch auf Sint Maarten: „So etwas habe ich noch nie gesehen. Und ich habe ziemlich viel Naturgewalt und Kriegsgewalt gesehen.“ Frankreichs Präsident Macron erklärte, rund 1900 bewaffnete Sicherheitskräfte und Hilfsgüter hätten auf die von „Irma“ heimgesuchten Inseln Saint-Martin und Saint Barthélémy gebracht werden können. Der 39-Jährige begann am Dienstag in Pointe-à-Pitre auf der Karibikinsel Guadeloupe einen Krisenbesuch.

Im Süden der USA wird das Ausmaß der Schäden nach und nach sichtbar. Die Katastrophenschutzbehörde Fema schätzt, dass auf der Inselgruppe der Florida Keys ein Viertel aller Häuser zerstört sind. Die übrigen 65 Prozent hätten große Schäden erlitten, sagte Fema-Direktor Brock Long. „Im Grunde ist jedes Haus auf den Keys auf irgendeine Art betroffen.“

THW vor Ort

Die Inselgruppe war am Sonntagmorgen (Ortszeit) direkt vom Auge des Sturms getroffen worden. Das Weiße Haus rechnete damit, dass geflohene Bewohner möglicherweise über Wochen nicht zurückkehren können.

In dem gesamten Bundesstaat waren am Dienstag 15 Millionen Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten, wie das Heimatschutzministerium mitteilte. Im nördlichen Nachbarstaat Georgia hatten demnach eine Million Menschen keinen Strom. Dort starben am Dienstag in Folge des Sturms drei Menschen. In South Carolina gab es ein Todesopfer. Damit stieg die Zahl der Toten inoffiziellen Schätzungen von US-Medien zufolge auf elf. In den USA traf am Dienstag auch ein 31-köpfiges Krisenteam aus Deutschland ein. Dazu gehörten Mitarbeiter des Auswärtigen Amts, der Bundeswehr und des Technischen Hilfswerks, teilte das Auswärtige Amt mit. Ein A400M-Transportflugzeug der Bundeswehr brach zudem mit Hilfsgütern an Bord nach Curaçao auf.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.