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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Mindestens sechs Tote und Dutzende Verletzte

09.08.2015

Taipeh Der Taifun „Soudelor“ hat in Taiwan für Tod und Chaos gesorgt. Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben, vier weitere wurden am Samstag noch vermisst. Die Behörden registrierten 101 Verletzte, wie die amtliche Nachrichtenagentur CNA meldete. Mehr als drei Millionen Haushalte waren ohne Strom. Sämtliche 279 Inlandsflüge sowie 37 internationale Verbindungen wurden gestrichen. Am Samstag raste der Taifun auf das chinesische Festland zu.

Zwei der Toten auf Taiwan waren ein achtjähriges Mädchen und seine Mutter, die laut CNA von einem Strand an der Ostküste der Insel ins Meer gespült wurden. Die Zwillingsschwester des Mädchens wird vermisst. Zu den weiteren Opfern gehört ein Feuerwehrmann, der im Süden der Insel einen umgefallenen Baum beseitigen wollte und dabei von einem alkoholisierten Autofahrer erfasst und tödlich verletzt wurde.

Laut der taiwanesischen Wetterbehörde war „Soudelor“ bis zum Vormittag mit Windgeschwindigkeiten von 162 Kilometern pro Stunden unterwegs. Danach schwächte sich der Sturm auf dem Weg nach Nordwesten zum chinesischen Festland etwas ab, kam aber immer noch auf Windgeschwindigkeiten von 144 Kilometern pro Stunde.

Die Behörden in Südostchina verfügten vorsorglich, dass sich rund 163 000 Menschen in Sicherheit begeben müssten. Schiffe wurden zudem an die Häfen zurückbeordert. Der Sturm wird für Samstagabend in der Provinz Fujian erwartet. 700 Soldaten und Polizisten wurden in Alarmbereitschaft versetzt.

Bereits am Freitagnachmittag rettete die Marinepolizei 55 Studenten und Dozenten, die nach Einstellung des Fährbetriebs in einem Sommercamp auf einer kleinen Insel festsaßen, wie die Staatsagentur Xinhua meldete.

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