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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Fernsehen: Mit Fischaugen auf den Thron

30.01.2017

Coolangatta /Berlin Marc Terenzi kann es kaum fassen, als klar ist: Er ist der neue „Dschungelkönig“. Der Sänger sagt im ausgeleerten Camp in der Nacht zum Sonntag erst einmal nur: „wow“, „krass“ und „holy shit“. Der 38-Jährige musste 16 Tage lang Getier, Hunger und so manche Angewohnheit seiner Mitcamper in der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ertragen. Jetzt hat er Thron, Zepter und Krone. Und gut 7,7 Millionen gucken zu.

Terenzi, früher Mitglied einer Boyband und ehemals Mann von Sängerin Sarah Connor, mit der er zeitweise in Wildeshausen (Landkreis Oldenburg) lebte, präsentierte sich zumeist als hilfsbereiter Teamplayer. Ein Unterhaltungsfaktor war sein Deutsch-Englisch – oft untertitelt. Über das Camp sagte der US-Amerikaner: „This is extreme alles.“ Trotzdem wolle er unbedingt „Jungle-König“ werden – es wurde wahr: „Ich bin totally geflashed, dass ich darf hier sein auf dem Thron.“

Obwohl er sich weigerte, Tiergenitalien oder Lebendiges zu essen, sammelte sich auf seinem Erfolgs-Konto einiges an. Bei einer der Prüfungen vor mehreren Tagen quetschte er mit den Zähnen Fischaugen aus. Im Halbfinale wagte er sich in einen Behälter, in dem ein Krokodil schwamm.

Der neue „Dschungelkönig“, der in der Vergangenheit auch Schlagzeilen als Stripper gemacht hatte und einmal mit Model und Mitcamperin Gina-Lisa Lohfink zusammen gewesen war, musste sich im Finale gegen die als TV-Maklerin bekannt gewordene Hanka Rackwitz (Platz 2) und „It-Boy“ Florian Wess (Platz 3) durchsetzen.

Die elfte Ausgabe der Dschungelshow hatte am 13. Januar vielversprechend im australischen Urwald begonnen – mit pikanten Beichten und Erzählungen über einschneidende Erlebnisse. Und doch: Im weiteren Verlauf entstand hin und wieder der Eindruck, dass der letzte Kick und das I-Tüpfelchen fehlen könnten. Obwohl der Sender den Ekelfaktor erhöht hatte. Laut Medienwissenschaftlerin Joan Bleicher hat diesmal die „längerfristige direkte Konfrontation“ zwischen Verfeindeten gefehlt.

Die diesjährige elfte Staffel erreichte im Schnitt 6,71 Millionen Zuschauer (28 Prozent Marktanteil). Das ist ein sehr guter Wert und doch zugleich die schwächste Quote einer Dschungelcamp-Staffel seit 2012.

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