MONACO - Monaco/dpa Monaco würdigt Grace Kelly zum 25. Todestag mit einer großen Ausstellung, die erstmals zahlreiche, noch nie veröffentlichte Fotografien und persönliche Gegenstände der amerikanischen Schauspielerin und Fürstin des kleinen Mittelmeerstaates zeigt. Zur Eröffnung der Ausstellung am Mittwochabend war Fürst Albert eingeladen.
Die bis zum 23. September dauernde Schau „Die Grace-Kelly-Jahre“ spiegelt das Leben des Hollywoodstars und späteren monegassischen Fürstin Gracia Patricia (Bild: dpa) wider, die am 14. September 1982 den Folgen eines Autounfalls erlag.
„Die Besucher der Ausstellung sollen den Eindruck haben, ein Fotoalbum anzuschauen. Jede Seite ist voller Erinnerungen“, sagte der Kurator Frédéric Mitterrand, der Neffe des ehemaligen französischen Staatspräsidenten. So sind neben Auszügen ihrer bekanntesten Filme auch Schmuck und Modeaccessoires zu sehen, die sie getragen hat. Auch Teile ihrer Korrespondenz sind ausgestellt.
Anlässlich des 25. Todestages wurde vor wenigen Tagen auch ein Grace-Kelly-Entdeckungsweg von 25 Etappen eingeweiht, der den Besucher des kleinen Fürstentums auf die Spuren der Fürstin führt.
Anlässlich der Ausstellung hat sich Nadia Lacoste (65), eine ehemalige Freundin und Jahrzehnte lange Pressesprecherin von Gracia Patricia, über das Leben der Fürstin geäußert.
„Ich war von Anfang an von ihr begeistert“, sagte Lacoste in einem Interview. „Sie war kultiviert, intelligent, großzügig, warmherzig und hatte unendlich viel Geduld. Sie war eine perfekte Frau, Fürstin und Mutter.“ Die Entscheidung, nach ihrer Hochzeit mit Fürst Rainier die Schauspielerei aufzugeben, habe Grace Kelly alleine
getroffen und nicht bereut. Sie sei zwar mit Leib und Seele Schauspielerin gewesen, „doch noch wichtiger war ihr ihre Familie“. Die erste Zeit in Monaco sei für die damals junge Frau schwierig gewesen: „Das größte Problem war die französische Sprache.“ Noch später habe Gracia gesagt: „Wenn ich rede, dann korrigieren mich meine Kinder.“
