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NWZonline.de Nachrichten Panorama

PROZESS: Mordanklage gegen Schläger

05.02.2010

MüNCHEN Die Staatsanwaltschaft hat die mutmaßlichen Münchner S-Bahn-Schläger wegen Mordes an dem Manager Dominik Brunner angeklagt. Das teilte die Staatsanwaltschaft München I am Donnerstag mit. Der damals 18 Jahre alte Markus S. und der 17-jährige Sebastian L. sollen den 50-jährigen Brunner am 12. September 2009 am Bahnhof Solln zu Tode geprügelt haben, als der Mann sich schützend vor vier Kinder stellte. Die Jugendlichen hatten die Kinder bedroht und Geld verlangt.

Parallel zu der Mordanklage wurde am Donnerstag ein neuer brutaler Angriff von Jugendlichen im Münchner S-Bahn-Bereich bekannt. Ein 58-Jähriger wurde krankenhausreif geschlagen.

Der Tod Brunners hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst. Bundespräsident Horst Köhler hatte Brunner für seine Zivilcourage posthum mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Von den NWZ-Leserinnen und -Lesern war der Manager zum „Mann des Jahres 2009“ gewählt worden.

Der Vorsitzende Richter der Jugendkammer am Landgericht München I, Reinhold Baier, sagte, der Prozess werde nicht vor Ablauf von zwei oder drei Monaten beginnen können. „Es wird sicher Frühjahr werden.“ Baier bestätigte Medienberichte, wonach in der Anklage mindestens 50 Zeugen benannt sind.

Nach dem neuen Übergriff zweier Jugendlicher liegt das 58 Jahre alte Opfer seit einer Woche mit zahlreichen Verletzungen im Krankenhaus. Nach den Schlägern, die etwa 18 Jahre alt sind, wird gefahndet. Die Tat ereignete sich vergangenen Freitag am S-Bahnhof in Eching, wurde aber erst am Donnerstag von der Polizei in München mitgeteilt.

Der 58-Jährige war nachmittags mit der S-Bahn von Freising nach Eching gefahren und wollte nach Hause gehen. In der Unterführung sprachen ihn vier junge Männer an. Sie forderten 50 Euro, um sich davon Alkohol kaufen zu können, wie sie sagten. Doch der Mann hatte nur acht Euro bei sich.

Zwei der Jugendlichen schlugen daraufhin auf Kopf und Oberkörper des 58-Jährigen ein. Er erlitt blutende Wunden am Kopf und Blutergüsse am Rücken und am rechten Arm. Die Schläger rannten davon.

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