MOSKAU - Mit Angela-Merkel-Foto an der Wand und zu kurzem Bett: Der Bundeswehr-Hauptmann Oliver Knickel hat den ersten Monat eines 105-tägigen „Marsflug-Experiments“ in Moskau gut überstanden. Zum Schlafen müsse er die Schranktür hinter dem Bett öffnen und den Kopf auf ein Regal zwischen Büchern und Aktenordnern legen, schreibt der 28-Jährige in einem Internet-Tagebuch der Weltraumbehörde Esa.
Das Isolations-Experiment, das bis Mitte Juli dauert, simuliert die wichtigsten Schritte einer über 50 Millionen Kilometer weiten Reise zum Mars. In der Realität würde diese Tour wahrscheinlich fast zwei Jahre dauern.
www.esa.int/mars500
