MOSKAU - Strippen für Deutschland beim Grand Prix: Die US-Erotik-Tänzerin Dita von Teese hat zum Finale beim Eurovision Song Contest (ESC) an diesem Sonnabend (21 Uhr, ARD) in Moskau das deutsche Duo Alex Swings Oscar Sings! verstärkt. Mit der Swingdance-Nummer „Miss Kiss Kiss Bang“ hoffen Produzent Alex Christensen und US-Musicalsänger Oscar Loya auf eine Platzierung im ersten Drittel.
Der Druck auf das deutsch-amerikanische Trio ist groß, weil Deutschland bei diesem wohl größten Musikwettbewerb der Welt mit den No Angels in Belgrad im vergangenen Jahr auf dem letzten Platz landete.
Beim 54. ESC-Finale treten Interpreten aus 25 Ländern an, um die „Musik-Olympiade“ in ihr Land zu holen.
Russland ist nach dem Sieg von Sänger Dima Bilan („Believe“) in Belgrad erstmals ESC-Gastgeber und hat eine „olympiareife“ Fernsehshow angekündigt, wie sie die Welt in der Geschichte des Grand Prix noch nicht gesehen habe.
Der Verein Deutsche Sprache kritisierte, dass der deutsche Beitrag in englischer Sprache gesungen wird. Lieder anderer Länder erklängen in deren Sprache.
Prominente Schwergewichte kommen aus Großbritannien mit Musicalkönig Andrew Lloyd Webber als Begleitung für Sängerin Jade Ewen und aus Frankreich mit Patricia Kaas.
Beim zweiten Halbfinale hat sich Favorit Alexander Rybak aus Norwegen qualifiziert. Der 23-Jährige gilt als „Harry Potter“ der Musik.
Erstmals seit 1996 kommen beim Finale wieder die Länder-Jurys zum Einsatz.
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