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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Reinhold Messner erklimmt den „75er“

17.09.2019

München /Bozen Er hat als erster Mensch alle 14 Achttausender der Welt bestiegen. Er schaffte gemeinsam mit Peter Habeler erstmals den Mount Everest ohne Sauerstoff – und später sogar im Alleingang. Reinhold Messner hat Alpingeschichte geschrieben. Fans bewunderten seinen eisernen Willen, seinen grenzgängerischen Wagemut und seine unglaublichen Leistungen. Kritiker warfen ihm überhöhten Ehrgeiz und Egoismus vor. An diesem Dienstag wird Messner 75 Jahre alt.

Nach den kaum zu übertreffenden Erfolgen im Höhenbergsteigen suchte der Südtiroler neue Ziele. Er durchquerte die Antarktis, Grönland und die Wüste Gobi. Extreme prägten Messners Leben als Bergsteiger und Abenteurer.

„Für Reinhold ist Auflehnung ein Stück weit Inhalt“, sagte der Psychoanalytiker Hansjörg Messner in dem halbdokumentarischen Film „Messner“ über seinen berühmten Bruder und dessen rastlosen Drang nach Herausforderung. Als das Älterwerden extremen körperlichen Höchstleistungen Grenzen setzte, verwirklichte Messner mit seiner bekannten Durchsetzungskraft sein Museumsprojekt, das heute seine Tochter Magdalena weiterführt. Sechs verschiedene Standorte bilden ein Bergmuseum, unter anderem erzählt er darin Alpingeschichte.

Messner bewirtschaftete auch Bergbauernhöfe, züchtete Yaks und saß für die Grünen fünf Jahre im Europaparlament. Mit Wirtschaftsbossen stieg er auf Berge, auch mit Angela Merkel ging er – gerade dieses Jahr wieder – wandern. Im August gab Messner die Trennung von seiner Frau Sabine Stehle bekannt, mit der er drei Kinder hat.

Seit einigen Jahren widmet er sich mit seinem Sohn Simon dem Film: Gerade hat er mit „Der Eispapst: Die Akte Welzenbach“ eine Dokumentation über die gescheiterte deutsche Nanga-Parbat-Expedition 1934 veröffentlicht. Der Nanga Parbat wurde auch für Messner zum „Schlüsselberg“. 1970 kam dort bei einer Besteigung sein jüngerer Bruder Günther ums Leben.

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