MüNCHEN - Der Imam der Münchner Darul Quran Moschee sitzt wegen des Verdachts auf Körperverletzung in Haft. Ein Ermittlungsverfahren sei eingeleitet und Haftbefehl wegen Verdunklungsgefahr erlassen worden, teilte die Polizei mit. Laut Bayerischem Rundfunk soll der islamische Geistliche eine seiner drei Ehefrauen misshandelt haben. Scheich Abu Adam habe der 31-Jährigen mehrere Knochenbrüche zugefügt. Die Schwerverletzte sei von Polizeibeamten aus der Wohnung befreit worden. Die Frau stehe jetzt unter Schutz.

Dem Bericht zufolge galt der Imam, der öffentlich immer wieder gegen Gewalt und gegen den Dschihad predige, als gern gesehener Gast bei den vom städtischen Sozialreferat veranstalteten Inte­grations­runden.