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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Friedliche Wiesn bei gemischtem Wetter

07.10.2019

Leicht verregnet, friedlich und rekordfrei geht das Oktoberfest in diesem Jahr zu Ende. Nach Schätzung der Festleitung drängten in den zwei Festwochen rund 6,3 Millionen Gäste auf das Volksfest – so viele wie im Vorjahr. „Es war eine schöne Wiesn“, sagte der Münchner Wirtschaftsreferent und Festleiter Clemens Baumgärtner (CSU) am Sonntag zum Abschluss des Volksfestes. Wirte und Schausteller seien sehr zufrieden. „Wir haben eine friedliche Wiesn gehabt mit einem entspannten und gut gelaunten Volksfestpublikum.“

Die Wiesn sei „als Gesamtkunstwerk neu entdeckt worden“, sagte Baumgärtner. „Es wird wieder mehr aus den Zelten herausgegangen in die Schaustellerstraße“ – um dort in historische Karussells oder moderne Hightech-Fahrgeschäfte zu steigen. Alle Generationen seien da gewesen, „vom Kleinkind bis zum Opa“.

Unter den fast 3800 Fundsachen war auch dieses Jahr wieder ein Gebiss – es fehlt auch mit steigenden Transplantationskünsten der Zahnärzte nie. Bei den Trachten waren edlere Stoffe angesagt – anstatt greller Farben, Glitzer und Perlen. Der Hendlhut erlebte einen neuen Boom – und die Italiener entdeckten den klassischen Filzhut neu.

Auch die Prominenz feierte an den 16 Festtagen kräftig mit. Politiker, Schauspieler und TV-Größen zeigten sich in mehr oder minder traditionellen Trachtenoutfits. Der FC Bayern musste freilich einmal mehr mit Frust aufs Oktoberfest. Spieler, Trainer und Führung kamen – in Lederhosen – nach einem 1:2 gegen Hoffenheim im Bierzelt an. Eine Woche zuvor hatten die Wiesngäste vergeblich auf den besonderen Gast gewartet: Der ehemalige US-Präsident Barack Obama, der zur Gründermesse „Bits & Pretzels“ in München war, reiste ohne Wiesnbesuch wieder ab.

Die Gäste verzehrten wie im Vorjahr 124 Ochsen sowie 29 Kälber (2018: 27). Zugleich wurde laut Festleitung mehr Vegetarisches und Öko-Essen konsumiert. Dafür war man zurückhaltender beim Bier: 7,3 Millionen Maß rannen durch die Kehlen – 200 000 Liter weniger als im Vorjahr.

Bei Alkoholfahrten gab es einen Rekord: 774 Mal wurden Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinfluss gestoppt – 414 von ihnen auf E-Scootern.

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